Rest der Welt

Atlético Madrid – UD Levante / Primera División, 17. Spieltag

Levante setzte Negativlauf auch im Jahr 2015 fort

Im ersten Spiel des Jahres 2015 setzte es für Andreas Ivanschitz und UD Levante eine 1:3-Niederlage bei Atlético Madrid. Der 31-jährige Österreicher war beim Auswärtsteam über 90 Minuten im Einsatz, wirklich auffällig wurde er dabei allerdings nicht. UD Levante wartet nun schon seit dem 23.11. auf einen vollen Erfolg.

 

ATM 3:1 [image Name=LEVANTE_OE]
3. (1:0) 15.

 

Levante musste am 17. Spieltag auswärts bei Atlético Madrid ran – keine leichte Aufgabe wartete somit auf Andreas Ivanschitz und Co. Atlético hat sich in der Wintertransferzeit bereits mit einem großen Namen verstärkt, El Niño ist wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Alte Liebe rostet ja bekanntlich nicht, im Kader fehlte Torres allerdings noch, er soll am 04.01. offiziell vorgestellt werden, am 05.01. dürfte anschließend der Wechsel vollzogen werden. 

Das Heimteam startete von Beginn an gut in die Partie, bereits nach 12 Minuten zappelte der Ball erstmals im gegnerischen Netz, doch wurde das Tor von Turan auf Grund einer Abseitsposition des Vorlagengebers Godín nicht gewertet. Knappe vier Minuten später scheiterte Mandzukic aus guter Position per Kopf. Levante fand etwas schwerer ins Spiel, nach 17 Spielminuten kullerte Morales den Ball erstmals in Richtung des Tores von Moyá, mehr war von den Gästen nicht zu sehen. Anders sahen die Offensivbemühungen beim Gastgeber aus – nur wenige Sekunden nach der „Chance“ von Levante versenkte Griezmann das Spielgerät mit dem Haupt im Kasten von Mariño, assistiert wurde von Siqueira. Und Atlético setzte gleich nach, Turans Weitschuss in Minute 29 verpasste allerdings sein Ziel. Wenige Sekunden später ließ Mandzukic wiederholt eine gute Torchance liegen, nach einem Zuspiel von Turan scheiterte der ehemalige Bayer an der Stange. Auch in der 37. Spielminute machte es der Kroate nicht besser – nach einem Zuspiel von Tiago fand er in Mariño seinen Meister. Trotz zahlreicher Chancen auf Seiten der Gastgeber ging Atlético lediglich mit einer 1:0-Führung in die Kabine, Levante blieb in den ersten 45 Minuten völlig farblos. 

Am Spielverlauf änderte sich auch in der 2. Hälfte wenig – keine zwei Minuten waren gespielt, da durfte sich Griezmann erneut feiern lassen, der Franzose verwertete einen Abpraller per Kopf zum 2:0. Zuvor wusste erneut Mandzukic einen Kopfball nicht im gegnerischen Tor unterzubringen, Mariño reagierte dabei allerdings klasse. Knapp darauf verfehlte Tiago das Levante-Tor nur um Zentimeter. Und dann durfte tatsächlich mal Levante in der Offensive etwas zeigen – es war wohlgemerkt die 62. Spielminute. Andreas Ivanschitz zirkelte einen Eckball in den Sechzehner, Casadesús köpfelte und Mandzukic klärte auf der Linie. Doch dem nicht genug – López brachte das Spielgerät nochmals in den Strafraum, traf dabei den eingewechselten Zhar, von dem der Ball ins Tor geleitet wurde. Nur mehr 1:2 aus Sicht der Gäste, so schnell kann es gehen. Levante fand nun besser ins Spiel, nur kurz nach dem Anschlusstreffer verfehlte Ivanschitz das gegnerische Tor nur knapp, sein Versuch wurde allerdings noch abgefälscht. Mehr kam von Levante nicht mehr, die spielerische Qualität nahm zudem zunehmend bei beiden Mannschaften ab. So fiel das 3:1 durch Godín auch nach einer Standardsituation – eine Ecke wurde kurz ausgeführt, Tiago bekam das Spielgerät, flankte sodann in den Strafraum, fand den Uruguayer, der dem umherirrenden Mariño, der kurzerhand den Hampelmann spielte, mit einem Kopfball keine Chance ließ. In der 90. Minute hätte Levante möglicherweise noch einen Elfmeter bekommen können, Barral wurde im Sechzehner gelegt.

Andreas Ivanschitz stand bei Levante im 4-4-2-System im linken Mittelfeld über 90 Minuten am Platz, bot dabei eine unauffällige Leistung. Ivanschitz verzeichnete 42 Ballberührungen, lediglich 63% seiner Zuspiele fanden einen Mitspieler. Zwar spielte der 31-Jährige zwei „Key-Passes“ und verbuchte zudem zwei Torschüsse, wirklich herausstechen konnte der ehemalige Rapidler und Salzburger in der Offensive nicht. Auch in der Defensive erwischte Ivanschitz nicht seinen besten Tag, zwei Balleroberungen konnte er aber immerhin verbuchen.

 

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(Christian Semmelrock)

Christian Semmelrock

 

Christian SEMMELROCK
(Redaktion / Charity)

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