Bei manchen Geschichten fragt man sich, wer so verrückt ist sich so etwas auszudenken. Das könnte man auch von unserer heutigen Anekdote in der Wuchtel-Ecke behaupten – mit dem Unterschied, dass diese Geschichte zu 100% wahr ist.


Im Revierderby zwischen Borussia Dortumund und Schalke 04 geht es oft sehr hitzig zur Sache. So auch am 6. September 1969. Manche Schalker Fans feierten den Führungstreffer ihrer Elf etwas zu euphorisch und stürmten auf den Platz. Die Dortmunder Sicherheitskräfte wussten sich spontan nicht zu helfen und ließen ihre Schäferhunde los. Einer der Hunde ging aber nicht auf die Platzstürmer los, sondern erkor den Schalker Friedel Rausch zu seinem Opfer aus und biss den Spieler kräftig in den Hintern. 

Die Folgen: Rausch konnte einige Nächte nur auf dem Bauch schlafen und trug bis an sein Lebensende eine Narbe als Erinnerung an diesen kuriosen Tag auf dem Hintern. Trotzdem spielte Rausch das Derby noch zu Ende.

Bei einem späteren Besuch im Sportstudio wurde Rausch vom Moderator gefragt, was passiert wäre, wenn der Hund auf der Vorderseite zugebissen hätte. Die schlagfertige Antwort „Dann hätte der Hund alle seine Zähne verloren“ war mindestens genau so legendär wie der Biss selber. Auch eine weitere Auswirkung hatte der Vorfall für Friedel Rausch noch: „Als ich auf der Straße erkannt wurde, wurde ich eine Zeit lang mit Wau-Wau begrüßt.“

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