Österreichs U21-Nationalteam zeigt gegen Deutschland im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen Dänemark eine stark verbesserte Leistung. Ein 1:1-Unentschieden reicht allerdings nicht für den Einzug ins Semifinale.


Im Vergleich zum Spiel gegen Dänemark nahm Teamchef Werner Gregoritsch vier Änderungen vor. So standen Sasa Kalajdzic, Husein Balic und Dejan Ljubicic das erste Mal in der Startformation. Auch Maximilian Ullman spielte wieder von Beginn an.

UMFRAGE: ,Man of the Match‘ des ÖFB-U21-Nationalteams gegen Deutschland

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Die Österreicher starteten mutig und engagiert in die Partie. In der 13. Spielminute kam man das erste Mal gefährlich vors Tor. Kalajdzic erreichte den Ball nach Abschluss von Balic allerdings nicht mehr. Nur eine Minute später ging Deutschland überraschend mit 1:0 in Führung. Luca Waldschmidt hatte rund 25 Meter vor dem Tor von Alexander Schlager Platz und hämmerte den Ball fast aus dem Stand unter die Latte. 

Österreich spielte jedoch weiterhin mutig nach vorne und bekam in Minute 22 einen Elfmeter zugesprochen. Nach Hereingabe von Sascha Horvath traf Deutschland-Schlussmann Alexander Nübel Kaljadzic mit dem Knie im Gesicht. Kevin Danso verwandelte trocken ins linke untere Eck. Österreich versuchte dann vor allem über Konter gefährlich zu werden und auf zweite Bälle zu gehen. Nach rund einer halben Stunde hätte man das mutige Auftreten mit der Führung belohnen können. Kalajdzic scheiterte nach perfekter Hereingabe von Xaver Schlager mit seinem Kopfball allerdings an Nübel. Kurz vor der Pause hatte Kalajdzic erneut Pech. Nach Flanke von Marco Friedl köpfte der zwei Meter große Stürmer den Ball nur an den Pfosten.

Die zweite Hälfte begann so, wie die erste zu Ende ging. Nach sieben gespielten Minuten in Halbzeit kam Christoph Baumgartner für Ljubicic in die Partie. Die erste gefährliche Torchance fand die Mannschaft von Teamchef Werner Gregoritsch in Minute 57 vor. Österreich scheiterte diesmal in Person von Balic jedoch abermals am starken Nübel. Die Deutschen schienen mit dem 1:1 zufrieden zu sein, weshalb das Tempo der Partie in Folge abnahm. Gefährlich wurde es erst wieder in Minute 67, als ein Schuss von Levin Öztunali zur Ecke abgeblockt werden konnte. In Spielminute 76 gab es nach einem Fehler der Österreicher einen Freistoß für die Deutschen. Nadiem Amiri setzte den Ball aber neben das Tor.

In der Schlussphase kamen nochmals Adrian Grbic und Mathias Honsak in die Partie. In der Verlängerung hätte man dann fast noch das 1:2 hinnehmen müssen, Dahoud und Waldschmidt scheiterten jedoch an Schlager und Danso. Wenige Sekunden vor dem Ende hatte Honsak schließlich noch das 2:1 am Fuß, doch wieder war Nübel zur Stelle, womit das Spiel nach 90. + 4  mit 1:1 endete.

Somit schließt das österreichische U21-Nationalteam nach der Punkteteilung gegen Deutschland die Europameisterschaft in Italien und San Marino auf Platz drei der Gruppe B ab.

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