Österreichs U21 hat am Dienstagabend in der EM-Qualifikation den zweiten Platz hinter England und vor Albanien, der Türkei, dem Kosovo und Andorra fixiert. Die Elf von Werner Gregortisch besiegt Schlusslicht Andorra zum Abschluss der EM-Quali in Ried mit 4:0, landet aber nicht unter den fünf besten Gruppenzweiten der neuen Quali-Gruppen. Damit sind die ÖFB-Youngsters trotz guter Leistungen bei der U21-EM Endrunde 2021 Zuschauer. 


Das Spiel beginnt in der Rieder Keine-Sorgen-Arena nach nur wenigen Minuten mit einem Elfmeterpfiff für Österreich, Chukwubuike Adamu wird im Strafraum gefoult. Den Elfmeter verwandelt Hannes Wolf in der vierten Minute zum 1:0 für Österreich. Nur sechs Minuten später erhöht Marco Grüll nach schönem Pass von Patrick Wimmer auf 2:0. 

Das U21-Nationalteam kontrolliert das Spiel und verwaltet die Führung gegen harmlose Andorraner. Die Gäste sind aber nicht zu unterschätzen, immerhin hat Andorras U21 in der laufenden EM-Quali fünf Punkte geholt – darunter ein sensationelles 3:3 gegen Gruppensieger England. Daher versucht Österreich nachzulegen. Zuerst verschießt Adamu in der 26. Minute einen Elfmeter, in der 30 Minute erhöht Wolf nach Grüll-Assist auf 3:0. Ein Hacken nach außen, die Defensive des Gegners ist damit ausgespielt und der Abschluss aus dem Strafraum passt. 

Nach dem Seitenwechsel hat Österreich die Partie weiter im Griff, gute Angriffe sind aber nicht mehr viele zu sehen. Es ist das in einem Spiel auch verständliche Verwalten, das U21-Nationalteam bringt den Sieg über die Zeit. In der 95. Minute erzielt Maximilian Wöber per Elfmeter den 4:0-Endstand.

Österreich hat eine gute EM-Qualifikation gespielt, zwei bittere Niederlagen kosten aber die fixe zweiten Teilnahme. Einerseits die überraschende 1:5-Heimniederlage gegen Albanien, andererseits auch das bittere 3:2 in der Türkei. 

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