Karriere früh in den Sand gesetzt

Ingo Enzenberger

Der Gmundner kam nur zu einer Einwechslung in der Nachspielzeit beim WM-Auftaktmatch gegen Kongo zum Einsatz. Das höchste der Gefühle in seiner Karriere waren 43 Matches in der Ersten Liga für den ASK Schwadorf, zu dem er nach der Endrunde wechselte, und für die Red Bull Juniors aus Salzburg. Nach einem Jahr ohne Verein folgte der Wechsel zum USK Anif in die Regionalliga West. Zwei Jahre später ging es zum Ligakonkurrenten TSV Neumarkt, mit dem der rechte Mittelfeldspieler vor seiner fünften und letzten Saison abstieg und am Ende nur mehr in der Salzburger Liga kickte. In diesem Sommer kehrte Enzenberger in seine Heimatstadt zurück und kickt für den SV Gmunden in der oberösterreichischen Landesliga.

 

Thomas Panny

Der Verteidiger war bis zu seinem Wadenbeinbruch vor dem Halbfinale gegen Tschechien in vier WM-Partien im Einsatz. Von der Admira-Jugend aufwärts kickte Panny bis im Jahr 2009 für die Niederösterreicher – mit einer kurzen halbjährigen Unterbrechung beim ASK Schwadorf. In Mödling kam er in der Saison 2005/06 auch zu seinem einzigen Einsatz in der Bundesliga (29.4.2006 gegen Pasching). In dieser Spielzeit stieg die Admira auch ab und so durfte Panny noch 23 Mal in der Ersten Liga zum Zug kommen. Nach der Admira war nur mehr maximal Regionalliga angesagt. Über die Stationen FAC Team für Wien, ASV Vösendorf, 1. SV Wiener Neudorf, erneut FAC, SC Ostbahn XI und SV Schwechat gelangte er im Sommer 2014 zum ASK Kottingbrunn, für den er seitdem in der Landesliga Niederösterreich kickt.

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Thomas Pirker

Der Kärntner wurde im Viertelfinale und im Spiel um Platz 3 von Gludovatz eingewechselt. Für das U21-Team stand der Innenverteidiger insgesamt zwei Mal am Platz. Pirker hat für Austria Kärnten in den Saisonen 2007/08 und 2008/09 zehn Bundesliga-Spiele absolviert. Aber auch für ihn zeigte der Weg dann nach unten. Konnte er mit dem Wolfsberger AC in der Saison 2009/10 noch in die Erste Liga aufsteigen und dort in der Folgesaison auch bei acht Partien mitwirken, so folgten die nächsten zwei Jahre nur mehr Einsätze in der Regionalliga Ost bei Austria Klagenfurt und dem Villacher SV. Ab Jänner 2013 gab es für Pirker sogar nur mehr Kärntner Landesligaluft zu schnuppern. Jeweils ein Jahr spielte er für SG Steinfeld, SV Sachsenburg, ASKÖ Dellach/Drau und ASKÖ Wölfnitz. Seit diesem Sommer ist er für den SV St. Jakob im Rosental aktiv.

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