Im Nationalteam aktiv

Sebastian Prödl

Der Grazer, der als Kapitän in allen WM-Partien zum Einsatz kam, hatte bereits vor der Endrunde zwei Spiele für das Nationalteam absolviert (Testspiele gegen Schottland und Paraguay). Seitdem ist Prödl Bestandteil des ÖFB-Teams. Insgesamt 64 Länderspiele, vier Tore und zwei Europameisterschaften ist seine starke Bilanz in den letzten zehn Jahren. Sein Aufstieg begann rasant. Anfang 2007 wurde er zu den Profis des SK Sturm Graz hochgezogen, wurde sofort zum Stammspieler und wechselte im Sommer 2008 für 2,5 Millionen Euro Ablöse in die deutsche Bundesliga zu Werder Bremen. In sieben Jahren an der Weser brachte es ‘Basti’ auf 176 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 13 Treffer. Im Jahr 2015 wechselte Prödl dann in die Premier League zum damaligen Aufsteiger FC Watford, für den er bislang auch schon über 50 Premier-League-Spiele abgeliefert hat.

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Andreas Lukse

Der Schlussmann, der bei der Weltmeisterschaft in zwei Spielen eingesetzt wurde, war ein Spätstarter. Bis im Jahr 2011 stand Lukse beim SK Rapid Wien unter Vertrag, wurde aber immer wieder an andere Klubs weiterverliehen und kam in den ganzen Jahren auch nur zu neun Einsätzen in der Bundesliga. Nach seiner Zeit in Hütteldorf ging es zum FC Lustenau und zum SV Kapfenberg in die Erste Liga, wo er sich etablieren konnte. Den wirklichen Sprung schaffte der Wiener aber erst als er 2014 vom SCR Altach verpflichtet wurde. In den drei Jahren bei den Vorarlbergern hat er sich zum Stammkeeper entwickelt und wurde so auch zum Teamspieler. Am 15. November 2016 lieferte er beim Testspiel gegen die Slowakei eine sehr starke Partie ab, dafür wurde er von den 12terMann-Lesern auch zum ‘Man of the Match’ gewählt. Derzeit plagt ihn aber eine Schulterverletzung, die das ein oder andere Länderspiel verhindert hat.

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Michael Madl

Der Steirer hat bislang ein Spiel im Nationalteam absolviert. Ebenso wie Lukse stand er gegen die Slowakei am 15.11.2016 über die volle Spielzeit auf dem Feld. Ein Jahr zuvor war er in der Schlussphase der EM-Qualifikation bereits Teil des 23-Mann-Kaders. Auch in diesem Jahr wurde er für ein WM-Quali- sowie ein Testspiel nominiert. Seit März kommt er bei Fulham nur mehr zu sehr wenigen Einsätzen und stand in den letzten Wochen nicht einmal mehr im Kader der ‘Cottagers’, dadurch ist er seit Juni auch nicht mehr für den ÖFB-Kader berücksichtigt worden. In der Winterpause 2016 wechselte Madl leihweise von Sturm Graz nach London. Im darauffolgenden Sommer zog Fulham auch die Kaufoption für den 30-Jährigen, der bei der U20-WM bis auf das Duell gegen Tschechien in jedem Match zum Einsatz kam. In Graz reifte er davor sogar zum Kapitän. Seine Stationen vor Sturm waren der SC Wr. Neustadt, Austria Wien und Wacker Innsbruck. Insgesamt 209 Bundesliga-Spiele hat Madl auf dem Buckel.

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