Walking along, singing this song, Walking in the Wintertransferzeit. Die ausländischen sowie inländischen Vereine haben wieder die Möglichkeit sich für die Rückrunde zu verstärken. Die Gerüchteküche brodelt und es werden wieder unzählige Spielernamen über unsere Bildschirme laufen. Wir schauen uns heute aber an, wer sich wirklich nach einem neuen Verein umsehen könnte und wer die Saison bei seinem derzeitigen Verein fertigspielen wird.

Dario Maresic

Die Entwicklung die der 18-Jährige im Jahr 2018 vollzogen hat, kann sich sehen lassen. Beim SK Sturm Graz gehört er zum absoluten Stammpersonal und kann auf 20 Einsätze in den bisherigen 20 Saisonspielen zurückblicken. Da ruft aus Erfahrung natürlich bald das Ausland. Hertha BSC, Hannover 96 und der VfB Stuttgart haben Interesse an dem Teenager bekundet. Nachdem sein Vertrag im Sommer ausläuft, kann man davon ausgehen, dass versucht wird dieses Arbeitspapier zu verlängern oder im Wintertransferfenster noch eine Ablöse für den U21-Nationalteamspieler herauszuholen. Was im Maresic-Poker noch ausschlaggebend sein wird, ist wohl die Gehaltsforderung des Steirers. Denn laut der „Bild“ forderte das interimistische Manager-Team, bestehend aus seinem Vater und seinen Brüdern bei den Verhandlungen mit dem Bundesliga-Klub Hannover 96, eine Jahresgage von einer Million plus drei Millionen Euro Handgeld. Wenn die Gehaltsvorstellungen nicht verringert werden, schauen die Chancen auf einen Wintertransfer nicht sehr rosig aus.

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Christoph Knasmüllner

Im Profifußball endgültig angekommen, ist das ewige Talent Christoph Knasmüllner. Mit beeindruckenden zwölf Toren rangiert er ex aequo mit Munas Dabbur auf dem ersten Platz der Torschützenliste der österreichischen Bundesliga. Diese Leistungen verschafften ihm eine Einberufung in das Nationalteam für die Spiele gegen Serbien und Moldawien. Ob ihm diese Leistungen einen Wintertransfer verschaffen könnten, steht noch in den Sternen. „Wenn sich etwas ergibt, muss man darüber nachdenken und sprechen. Noch ist das aber nicht soweit, deswegen konzentriere ich mich voll und ganz auf die Admira“, erklärte er in einem LAOLA-Interview vom Oktober. Derzeit fällt er bis Mitte Jänner wegen eines Kieferbruches aus. Ob es bis dorthin ein Angebot eines Interessenten gibt, wird sich noch zeigen. 

Raphael Holzhauser

Der polarisierende Mittelfeldspieler mit dem strohblonden Haarschopf sieht seine Zukunft nicht mehr bei Austria Wien. Sein im Sommer 2018 auslaufender Vertrag scheint nicht verlängert zu werden. Die Gehaltsvorstellung von der Austria und Holzhauser gehen zu weit auseinander. Der Niederösterreicher sieht sich nun bereit für einen Wechsel in eine größere Liga. Laut Sky-Informationen steht er auf der Liste des Europa-League-Gegners der Austria AEK Athen. Ob ein Transfer im Winter abgewickelt werden kann, ist zu bezweifeln, denn ein Wechsel würde sich laut Holzhauser-Manager nur auszahlen, wenn er bis 7. Jänner wechselt, da er sonst verspätet in die Vorbereitung einsteigen müsste. Derzeit steht er nach 17 Ligaspielen bei sechs Toren und vier Assists. In der Europa League konnte er zwei Tore erzielen und fünf weitere vorbereiten.

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Marc Janko

Wie geht es weiter mit Marc Janko? Erst im Sommer ging es zu Sparta Prag und noch im gleichen Sommer kamen die Gerüchte auf ob er nicht gleich wieder verliehen werden sollte. Bis heute kann er nur fünf Liga-Einsätze verzeichnen in denen er ein Tor erzielte. Meistens steht er gar nicht im Kader oder sitzt nur auf der Bank. Erwägt Janko im Winter schon die Flucht oder kämpft er um seinen Platz? Erst einmal wechselte unser ehemaliger Nationalteam-Torgarant während der Saison den Klub und zwar im Jahre 2012 als er von Twente Enschede zu Porto transferierte.

Marco Meilinger

Nach eineinhalb Jahren in der Superligaen bei Aalborg nimmt das Dänemark-Abenteuer für Marco Meilinger wohl ein baldiges Ende. Denn in derzeitigen Saison kommt Meilinger nur auf 137 Einsatzminuten für die erste Mannschaft. Fünf Einsätze in der Reserveligaen sind weder für den Verein noch für Marco zufriedenstellend. Meilinger sagte der dänischen Website tipsbladet.dk, dass, falls er weiterhin nicht spielen wird, es womöglich besser wäre, wenn er sich einen neuen Verein sucht. Die Frage stellt sich ob im Winter schon ein Abnehmer für den Salzburger gefunden werden kann. 

Jakob Jantscher

Der ehemalige Nationalteamspieler hatte es in der Türkei wohl alles andere als leicht. Zwei Einsätze im Cup und ein Liga-Einsatz waren die ganze Ausbeute bei Caykur Rizespor in der Saison 2017/18. Wie er in der Sky-Sendung Talk und Tore erzählte, fühlte er sich in Rize immer wohl obwohl er in den letzten Monaten kein Gehalt mehr bekommen hat. Die Vertragsauflösung war dennoch die Folge. Wie geht es weiter für den Steirer? Eine Rückkehr zu Sturm kommt für den 28-Jährigen und für Sturm wahrscheinlich zu früh. Ein Angebot aus Südkorea hat er ausgeschlagen. Auch in der Schweiz gibt es Interessenten. Die Young Boys Bern sind anscheinend ein Thema. Ob es gleich für einen Fixplatz beim Schweizer Tabellenführer reichen könnte, ist nicht klar. 

Marco Friedl

Der junge Tiroler gehört wohl zu den österreichischen Aufsteigern der Saison. Sein Debüt feierte Friedl für den FC Bayern gegen den RSC Anderlecht in der Champions League und auch in der Liga durfte er gegen Borussia Mönchengladbach schon für den Rekordmeister auflaufen. Nein, es gab noch kein irrwitziges Millionen-Angebot eines Scheich-Klubs. Doch durch die mehr als starke Konkurrenz mit David Alaba, Juan Bernat und Rafinha kann es sein, dass Jupp Heynckes ein Leihgeschäft für den U21-Nationalspieler vorsieht. Natürlich ist auch ein Verbleib in München möglich.  

Daniel Bachmann, Samuel Sahin-Radlinger und Ivan Lucic

Mit 23, 25 und 22 Jahren gehören sie nicht zum alten Eisen. Aber ohne Spielpraxis hilft das ganze Talent mit dem sie alle ausgestattet sind, nicht weiter. Daniel Bachmann bekam von Marcel Koller noch die Chance sich wenigstens mit der Einberufung ins Nationalteam ein paar Vorschusslorbeeren zu sichern, doch nach seinem Wechsel zu Watford, wo er wieder nur dritter Torhüter ist, sind diese Vorschusslorbeeren wieder im Dickicht verschwunden. Samuel Sahin-Radlinger wird wenigstens noch in der zweiten Mannschaft vom Bundesligisten Hannover 96 eingesetzt. Doch der Instagram-Sonnyboy kommt nicht über die Rolle des Reserve-bzw. Ersatzkeepers hinweg. Der ehemalige Bayern-Keeper Ivan Lucic spielt beim Championship-Klub Bristol City, wie seine zwei Kumpanen, kaum eine Rolle. In den ersten fünf Ligaspielen stand er noch im Kader, doch dann gab es nur mehr einen Tribünenplatz für den 22-Jährigen. Deswegen ein kurzer Appell: Bitte versauert nicht auf der Bank und zeigt was ihr könnt.

Georg Teigl

Bei Augsburg schaut es ganz düster für ihn aus, deswegen könnt im Winter schon ein Wechsel für Georg Teigl auf dem Plan stehen. Laut dem „kicker“ sind die Zweitliga-Klubs Union Berlin und Eintracht Braunschweig an einer Verpflichtung interessiert. Union hat vor einer Woche jedoch bekanntgegeben, dass sie von Verpflichtungen derzeitiger sowie ehemaliger Kicker mit RB-Vergangenheit absehen werden. Diese Spieler seien den Union-Fans nicht zu vermitteln, so Präsident Dirk Zingler. Bei der Eintracht sei das Interesse konkreter, denn der Verein, der in der letzten Saison nur knapp den Aufstieg versäumt hat, strauchelt in dieser gewaltig. Nur drei Punkte trennen Braunschweig von den Relegationsplätzen. Hier könnte Teigl eine mögliche Verstärkung darstellen.

Michael Madl

Lange schon nichts mehr gehört von Michael Madl, oder? Außer zwei Einsätze im EFL-Cup und einem Einsatz in der EFL-Trophy sah in der bisherigen Saison die Situation für den ehemaligen Sturm-Kicker sehr düster aus. Gerade einmal nur dreimal war er in der Liga im Kader. Einsatzzeit: 0. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und es scheint kaum so als ob dieser noch verlängert wird. Wie spox berichtet bastelt Sportdirektor Franz Wohlfahrt an einer Rückkehr Madls zu Austria Wien. „Michael Madl ist ein interessanter Mann, aber es wäre schon eine große Aktion nötig, um ihn nach Wien zu holen. Immerhin spielt er in England“, so Wohlfahrt.

Seifedin Chabbi

Die Rieder-Tormaschine zerlegt derzeit die „Erste Liga“. Mit 15 Toren in 18 Spielen führt er die Torschützenliste der zweithöchsten Spielklasse an. Obwohl er mit Ried auf dem besten Weg ist wieder in die erste Liga aufzusteigen, bleiben Gerüchte zu seiner Person nicht aus. Der bulgarische Meister ZSKA Sofia sei an einer Verpflichtung des ehemaligen Legionärs interessiert. Chabbi sagt zu den Gerüchten: „Es deutet alles daraufhin, dass ich in Ried bleibe. Mein großes Ziel ist, mit der SV Ried wieder in die Bundesliga aufzusteigen.“ Sorry Sofia, Seifedin bleibt in Oberösterreich.

Emanuel Sakic

Nach seiner Suspendierung wurde der Vertrag von Emanuel Sakic beim SCR Altach aufgelöst. Möglicherweise auch ein Indiz dafür, dass es ihn ins Ausland verschlägt. Sein alter Trainer Damir Canadi, der zurzeit Atromitos Athen trainiert, soll angeblich Interesse daran zeigen, den Wiener in die griechische Hauptstadt zu holen.

 

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