Im UNIQA ÖFB-Cup gibt es, auch wegen des Coronavirus, heuer einige Neurungen. Was bereits sicher ist: Am kommenden Samstag, das ist der 1. August, werden die Paarungen für die erste Runde fixiert (ORF 1 überträgt ab 14 Uhr live). Die neue Teamchefin des Frauen-Nationalteams, Irene Fuhrmann, und Alexander Wurz nehmen dabei die Auslosung vor. Die erste Runde wird dann am 28.+29.+30. August über die Bühne gehen.


Um die Sicherheit der Spieler und Betreuer zu jedem Zeitpunkt in einem hohen Maße gewährleisten zu können, hat der ÖFB im Sinne einer verantwortungsvollen Vorgehensweise für die diesjährige Cup-Saison einige zusätzliche Maßnahmen ergriffen.

1. PCR-Testungen

Sämtliche Spieler und Betreuer eines teilnehmenden Vereins, die sich vor / während / nach dem Spiel im Kabinentrakt aufhalten, haben sich einer PCR-Testung zu unterziehen und sind nur bei einem negativen Befund berechtigt, am Spiel teilzunehmen bzw. und auf der Ersatz- bzw. Betreuerbank Platz zu nehmen. Die Kosten für die Testungen übernimmt der ÖFB.

2. Heimrecht

In den ersten drei Bewerbsrunden wird das Heimrecht bei Spielen zwischen einem Landesverbands- und einem Bundesliga-Verein dem Klub aus der Bundesliga zugesprochen. Das wird damit begründet, dass die Bundesliga-Vereine bereits mit der Umsetzung des Präventionskonzepts vertraut sind und über die infrastrukturellen Gegebenheiten verfügen, um die Einhaltung des Mindestabstandes zu gewährleisten.

Die Heimvereine sind aufgrund der behördlichen Einschränkungen mit einem erheblichen organisatorischen Mehraufwand und gleichzeitig geringeren Einnahmen aufgrund der beschränkten Zuschaueranzahl konfrontiert, die durch Bundesliga-Vereine besser kompensiert werden können. Um ein Heimspiel in den ersten drei Runden gegen einen Bundesliga-Verein austragen zu können, sind Vereine der Landesverbände jedoch berechtigt, einen Antrag auf Austragung des Cup-Spiels auf ihrer Sportanlage zu stellen, wenn die infrastrukturellen Gegebenheiten eine Veranstaltung des Spiels unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorschriften, Verordnungen und Konzepte zulassen und die Sicherheit für die Gesundheit aller Beteiligten gesichert ist.

Spielen in den ersten drei Runden zwei Landesverbands-Vereine bzw. zwei Bundesliga-Vereine gegeneinander, steht das Heimrecht dem bei der Auslosung erstgezogenen Verein zu. Dies gilt unabhängig von der Paarung auch ab dem Viertelfinale.

3. Prämien

Um nicht nur die mit der Übertragung des Heimrechts auf die Bundesliga-Vereine einhergehenden finanziellen Einbußen bei den Landesverbands-Vereinen, sondern auch generell die durch die beschränkte Zuschauerzahl verursachten negativen Auswirkungen auf die Einnahmen des Heimvereins angemessen abfedern zu können, werden die im UNIQA ÖFB Cup vom ÖFB ausgeschütteten Prämien überarbeitet und die Struktur so angepasst, dass es zu einer Prämienerhöhung bei den Gastvereinen kommen wird. Zusätzlich werden die Fahrtkosten für die Gastvereine bis zur 3. Runde des UNIQA ÖFB Cup vom ÖFB getragen.

Das Teilnehmerfeld

Insgesamt nehmen wieder 64 Klubs ab Cup-Bewerb teil – insgesamt 25 Bundesliga-Klubs und 39 Vertreter aus den neun Landesverbänden. Zunächst werden sieben Paarungen zwischen Vereinen der Landesverbände ermittelt. Die Vereine sind dabei in den Pool Ost (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Steiermark, Wien) und den Pool West (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) unterteilt. Die übrigen 25 Amateurvereine werden je einem Bundesliga-Verein zugelost. Die genauen Anstoßzeiten werden zeitnah nach der Auslosung fixiert und bekanntgegeben.

Die Klubs im UNIQA ÖFB-Cup 2020/21:

tipico Bundesliga (derzeit 11):
FC Flyeralarm Admira, Cashpoint SCR Altach, LASK, FK Austria Wien, TSV Prolactal Hartberg, FC Red Bull Salzburg, SK Rapid, spusu SKN St. Pölten, SK Puntigamer Sturm Graz, SV Mattersburg, RZ Pellets WAC

HPYBET 2. Liga (derzeit 14):
SC Austria Lustenau, FC Blau-Weiß Linz, FAC Wien, FC Mohren Dornbirn, FC Wacker Innsbruck, GAK 1902, KSV 1919, SK Austria Klagenfurt, Sportklub Union Ertl Glas Amstetten, SK Vorwärts Steyr, SV Horn, SV Licht-Loidl Lafnitz, SV Guntamatic Ried, WSG Swarovski Tirol

Wien (4):
ASK Elektra, SC Team Wiener Linien, First Vienna FC 1894, Wiener Sport Club

Oberösterreich (5):
Union Raiffeisen Gurten, SPG SV Zaunergroup Wallern/ASV St. Marienkirchen-P., ATSV Stadl-Paura, WSC HOGO Hertha, Sportunion Vöcklamarkt

Burgenland (4):
SC Neusiedl am See 1919, ASV Draßburg, FC Deutschkreutz, ASV Siegendorf

Steiermark (5):
SC Weiz, FC Gleisdorf 09, TuS Bad Gleichenberg, USV Raiffeisen Weindorf St. Anna am Aigen, SV Union Stein Reinisch Raiffeisen Allerheiligen

Niederösterreich (6):
FC Marchfeld, 1. Wiener Neustädter SC, SV Stripfing/Weiden, ASV Eaton Schrems, SC Retz, ASK/BSC Bruck/Leitha

Tirol (4):
SC Schwaz, SVG Reichenau-Innsbruck, SV Wörgl, Sportverein Innsbruck

Salzburg (4):
SV Dihag Seekirchen, USK Maximarkt Anif, T.S.V. Mc Donald’s St. Johann i. Pongau, SV Grödig

Kärnten (4):
FC ASKÖ Gmünd, SK Treibach, ASCO ATSV Wolfsberg, SV St. Jakob im Rosental

Vorarlberg (3):
SC Schwarz Weiß Bregenz, Hella Dornbirner Sportverein, Worlds-of-Jobs VfB Hohenems