Nach der EM ist vor der WM – Damit das Nationalteam sein Ticket für die Endrunde 2022 buchen kann, müssen aber dringend Punkte her, denn der Auftakt in die Qualifikation ist nicht nach Wunsch verlaufen. Vor dem Spiel in Moldau plagen Teamchef Franco Foda zudem Verletzungssorgen, einige Stammspieler stehen länger nicht zur Verfügung. Zum Glück kann Österreich inzwischen auf einen breiten Kader zurückgreifen.


Marcel Sabitzer, Xaver Schlager, Sasa Kalajdzic, Stefan Lainer, Julian Baumgartlinger: Die Verletztenliste wurde in den vergangenen Tagen immer länger, vier der fünf ausgefallenen Spieler waren beim letzten Länderspiel, dem EM-Achtelfinale, noch für Österreich im Einsatz. Trotz allem kann Österreich immer noch eine starke Mannschaft auf das Spielfeld schicken. Und bei allem Respekt vor dem Gegner, Österreich muss gegen Moldau gewinnen, egal mit welcher Formation. Wie vor jedem Länderspiel haben wir uns in der Redaktion von 12terMann.at wieder Gedanken gemacht, wie wir unser Nationalteam aufstellen würden. Dabei geht es nicht darum, die Aufstellung des Teamchefs möglichst genau zu erraten, sondern die unserer Meinung nach beste Formation zu finden. Diesmal haben wir uns für ein 4-1-4-1 entschieden.

Im Tor beginnen wir mit Daniel Bachmann, die Suche nach einer langfristigen Nummer Eins sollte ein Ende gefunden haben.

Auch in der Innenverteidigung ist uns die Wahl relativ einfach gefallen, Martin Hinteregger und Aleksandar Dragovic, der in Belgrad wieder zu viel Spielzeit kommt, bilden das zentrale Abwehrbollwerk. Als rechter Außenverteidiger kommt Phillipp Mwene zu seinem Teamdebüt, sein Gegenstück links ist David Alaba

Als zentrales Bindeglied zwischen Defensive und Offensive setzten wir auf Florian Grillitsch, einen der großen Gewinner bei der EURO.

Im offensiven Mittelfeld läuft die Kölner Flügelzange mit Florian Kainz und Louis Schaub auf, die beide einen guten Saisonstart mit Toren in der Bundesliga feierten. Die beiden zentralen Positionen besetzen wir mir den Jungstars Christoph Baumgartner und Yusuf Demir, die mit ihren Fähigkeiten den zu erwartenden Abwehrriegel der Moldauer durchbrechen sollen.

Die Solospitze gibt Marko Arnautovic, der in Bologna wieder voll im Spielrhythmus ist und gezeigt hat, das er immer für einen Treffer gut ist.

 

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