Österreichs Nationalteam muss vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Georgien (Dienstag, 20:45, Ernst-Happel-Stadion) zwei Ausfälle hinnehmen. Für die aus Wales angeschlagen zurückgekehrten Sebastian Prödl und Marcel Sabitzer nominiert Teamchef Marcel Koller zwei Neulinge nach: U21-Teamkapitän Philipp Lienhart (SC Freiburg) und der Admiraner Maximilian Sax stehen erstmals im A-Teamkader von Rot-Weiß-Rot.

Prödl wurde bei der 0:1-Niederlage in Cardiff (Spielbericht, Spielerbenotung) bereits nach 27 Minuten aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel vom Teamdebütanten Kevin Danso ersetzt, der mit Ausnahme einer Unachtsamkeit beim Gegentreffer ein tadelloses Spiel ablieferte. Sabitzer kehrte mit einem Bluterguss in der linken Wade von der Insel zurück und ist damit am Dienstag ebensowenig einsatzbereit

Mit Philipp Lienhart beförderte Marcel Koller nun einen weiteren hochtalentierten Innenverteidiger ins Nationalteam. Nach dem gestrigen Debütanten Kevin Danso stand mit Maximilian Wöber ja bereits ein zweiter blutjunger Teamneuling im Kader. Lienhart wechselte im Sommer leihweise von Real Madrid in den Breisgau zum SC Freiburg und wurde dort unter Christian Streich sofort zum Stammspieler. Der Rechtsfuß ist neben seiner Stammposition auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar. Der zweite Neuling Maximilian Sax zeigte sich zuletzt in der Bundesliga stark in Form und gilt als torgefährlicher Rechtsaußen. Zum Ende der Transferzeit stand für den 24-Jährigen ein Wechsel zur Wiener Austria im Raum, der aufgrund der stark unterschiedlichen Ablösevorstellungen der beiden involvierten Vereine jedoch scheiterte.

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Nach den bereits zuvor verletzungsbedingten Absagen der Stammkräfte Zlatko Junuzovic, Alessandro Schöpf, Robert Almer, Guido Burgstaller und Valentino Lazaro fehlen nun bereits sieben Spieler, die zuletzt fixer Bestandteil des Teams waren. Da sich die Qualifikation für die WM in Russland seit gestern Abend aber de facto erledigt hat beginnt am Dienstag quasi die Vorbereitung auf die EM 2020. Und in Hinsicht darauf ist das „Reinschnuppern“ der jungen Garde auf internationaler Bühne als Chance zu sehen. Gut möglich, dass sich das Nationalteam in den kommenden zwei Jahren einem kleinen Generationenwechsel unterziehen muss. In Anbetracht vielversprechender Talente – vor allem in der Defensive – jedoch kein beunruhigendes Szenario.

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