Lange ist es her, da saß auf der österreichischen Trainerbank ein gewissen Dietmar Constantini. Mit Aussagen wie „Taktik wird generell überbewertet“ oder „als Teamchef ist man immer der Depp, in Österreich gibt’s vier Millionen Teamchefs“ brachte der Tiroler schon den ein oder anderen Fan zum Schmunzeln. Amüsant war dann auch sein Debüt als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft, oder besser gesagt die satirische Nachaufbereitung dessen.


Damals, am 1. April 2009, war wie heute die rumänische Nationalmannschaft zu Gast in Klagenfurt. In einer rasanten Partie durften die Osteuropäer nach einem schweren Schnitzer von Österreichs Keeper Michael Gspurning nach 24 Minuten über die 1:0-Führung jubeln. Die Freude wehrte jedoch nur wenige Sekunden, Erwin Hoffer sorgte für den postwenden Ausgleich und schnürte nach kurz vor der Pause den Doppelpack und brachte Österreich auf die Siegerstraße, die von den damaligen Teamkickern rund um Stefan Maierhofer, Yasin Pehlivan und Daniel Beichler nicht mehr verlassen wurde.

 

Die Kollegen von Ö3 wussten das geglückte Teamchef-Debüt von Constantini zu feiern und widmeten ihm eine neue Version des Kult-Songs „Dragostea Din Tei“ von Haiducii. Letztlich nützte die musikalische Unterstützung auch dem ÖFB-Team auf seinem Weg zur Weltmeister nach Südafrika nichts. Wie Rumänien scheiterte die Constantini-Elf an der Qualifikation an Serbien und Frankreich. Die Vorzeichen für das heutige Spiel sind dennoch positiv, der Sieg von elf Jahren könnte demnach ein gutes Omen für die Kicker sein. Zeitzeugen laufen jedoch heute kein auf, einzig und allein China-Legionär Marko Arnautovic spielte bereits damals im Nationalteam. Bekanntlich muss dieser für das Länderspiel-Doppel passen, ein Sieg ist dennoch möglich.

Welches Lied bei einem solchen zu Ehren von Franco Foda „verunglimpft“ werden soll, dürft ihr uns in den Kommentaren verraten. 😉