In der ersten Länderspiel-Phase seit knapp einem Jahr bleibt dem österreichischen Nationalteam kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits heute steht das zweite Spiel der Gruppe B in der UEFA Nations League auf dem Programm. Nach einem Auftakt nach Maß mit dem 2:1-Sieg in Norwegen heißt der Gegner diesmal Rumänien.


Im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt hat das ÖFB-Team die Chance, den überzeugenden Auswärtssieg in Skandinavien diesmal daheim zu bestätigen. Das erste Gruppenspiel der Rumänien verlief nicht wunschgemäß. Die Hausherren hatten gegen Nordirland über die ganze Partie das Heft in der Hand und lag ab der 25.Minute durch Stürmer George Puscas auch in Führung. Nachdem die Nordiren die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten mussten, sah Rumänien bereits wie der sichere Sieger aus. Doch kurz vor Schluss schlugen die Briten doch noch zu und brachten den heutigen ÖFB-Gegner um drei Punkte.

Österreichs Gegner Rumänien – solide Mannschaft ohne große Superstars

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Ein großer Name und viel Routine

Österreich liegt in der Weltrangliste satte elf Plätze vor Rumänien und weist auch einen mehr als doppelt so großen Marktwert auf. Als klaren Favoriten darf man sich dennoch nicht bezeichnen. Die beste Zeit Rumäniens liegt zwar bereits etwas länger zurück, dennoch sind die Südost-Euopäer nicht zu unterschätzen. International bekannte Namen sind beispielsweise Alexandru Maxim, ehemals Spielmacher beim VfB Stuttgart, Vlad Chiriches, jahrelang bei Tottenham Hotspur und SSC Napoli aktiv und allen voran Ianis Hagi, Sohn des legendären Gheorghe Hagi. Ansonsten weisen die Gäste nicht die allzu klangvollen Namen auf. Alle Spieler im Kader sind aber in erstklassigen internationalen Ligen vertreten und spielen in dieser Konstellation bereits lange zusammen.

Überraschend starker Auftakt

Man lehnt sich aber wohl nicht viel zu weit aus dem Fenster, wenn man die Favoritenrolle eher Österreich zuschiebt. Zu überzeugend und souverän war der Auftritt bei den vor dem Spiel sogar leicht favorisierten Norwegern. Teamchef Franco Foda zeigte sich nach dem Spiel dementsprechend zufrieden mit seiner Mannschaft: “Die Mannschaft hat mich eines besseren belehrt. Es war ein verdinter Sieg, wir waren mutig und entschlossen.” Trotz hochkarätiger Ausfälle, allen voran jene von David Alaba und Marko Arnautovic, zeigte man sich vor allem in der geschwächten Offensive spielfreudig und ließ auch hinten wenig zu. Christoph Baumgartner bei seinem Debüt, Stefan Ilsanker und Michael Gregoritsch, allesamt keine Stammspieler, lieferten bärenstarke Beweisproben für ihre Stärke ab.

Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg

Gegen Rumänien gibt es für Foda also kaum einen Grund, groß umzustellen. Das einzige Fragezeichen steht hinter Abwehrchef Martin Hinteregger, der in Oslo bereits nach 40 Minuten mit Verdacht auf eine Sprunggelenksverlezung ausgewechselt werden musste. Die erste Diagnose gab aber Entwarnung: Es handelt sich nur um eine leichte Prellung. Ob der Frankfurt-Legionär, der gegen Norwegen erstmals die Kapitänsschleife trug, in Klagenfurt spielen kann, ist dennoch eher unwahrscheinlich. Für ihn würde wohl Alexander Dragovic bereitstellen. Auch Adrian Grbic kann sich als Sturmspitze durchaus Hoffnung auf einige Spielminuten machen. 

Ein Sieg gegen Rumänien würde dem ÖFB-Team einen komfortablen Polster für die nächsten Aufgaben geben. Sollte dies eintreffen, spricht nur wenig gegen den Aufstieg in die Elitegruppe der Nations League.

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