Am 3. März 2020 geht in Amsterdam die Auslosung für die zweite Auflage der UEFA Nations League über die Bühne. Wie vor jeder Auslosung wird wieder über attraktive Gruppengegner und auch über mögliche Horror-Lose spekuliert. Auch wir haben uns wieder Gedanken gemacht und präsentieren unsere Traum- und Horrorgruppe für das Nationalteam


Wie bei der Premiere der Nations League tritt Österreich wieder in Liga B, also der zweiten von vier „Stärkeklassen“, an. Innerhalb dieser Liga wird das Nationalteam aus Topf 1 gezogen. Ebenso in diesem Lostopf befinden sich Russland, Wales und Tschechien – womit diese drei Nationen als Gegner ausscheiden. Neu ist, dass die Ligen A bis C in jeweils vier Vierergruppen gespielt werden und auf Österreich somit zwei Spiele mehr als bei der ersten Ausgabe des Bewerbes warten.

Da die Mannschaften innerhalb einer Liga (zumindest theoretisch) ein ähnliches Niveau haben sollten, haben wir bei der Auswahl unser Wunsch- und Nicht-Wunschgegner neben der sportlichen Qualität auch andere Gesichtspunkte mit in Betracht gezogen.

Traumgruppe:

Irland: Das Team von der grünen Insel ist für Österreich sicher ein schlagbarer Gegner. In der abgelaufenen EM-Qualifikation gelangen den Iren nur drei Siege, zwei gegen Gibraltar und einer gegen Georgien, womit die direkte Qualifikation verpasst wurde. Die Chance auf ein Ticket besteht noch über das Play-Off, wobei es zum brisanten Finale gegen Nordirland kommen könnte. Die irischen Zuseher sind für ihren eindrucksvollen Support berühmt, auf die österreichischen Fans würde eine stimmungsvolle Auswärtsreise warten.

Schottland: Für Schottland könnte man die Beschreibung von Irland fast eins zu eins übernehmen. Der Gegner ist für Österreich sicher machbar, auch die Schotten mussten sich in der EM-Qualifikation mit dem dritten Rang begnügen und hoffen auf den Umweg über das Play-Off. Und ein Besuch in Schottland wäre für die heimischen Fans definitiv eine Reise wert.

Ungarn: Spiele gegen ein Nachbarland haben immer einen besonderen Reiz. Die gemeinsame Geschichte von Österreich und Ungarn würde diesem Duell noch eine zusätzliche Note verleihen. Außerdem ist die schnelle Anreise vor allem für Fans aus Ost-Österreich attraktiv.  Natürlich ist vielen noch das verunglückte Auftaktspiel bei der EURO 2016 in Erinnerung, für das Österreich zumindest teilweise Revanche nehmen könnte. 

Horrorgruppe:

Serbien: Spiele gegen Serbien sind immer eine unangenehme Angelegenheit. Die fanatischen Anhänger verwandeln jedes Stadion in einen Hexenkessel. Da viele Österreicher serbische Wurzeln haben, läuft das Nationalteam Gefahr, das sich auch das Heimspiel in eine Auswärtspartie verwandelt. Zudem ist der Gegner auch sportlich anspruchsvoll, in der abgelaufenen EM-Qualifikation gab es für Serbien nur zwei Niederlagen, jeweils gegen die Gruppenfavoriten Portugal und die Ukraine.

Türkei: Auch die türkischen Fans würden ein Spiel in Österreich zu einem Auswärtsspiel für das Nationalteam verwandeln. Die Türken qualifizierten sich zudem souverän für die Endrunde und holten dabei gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich vier Punkte. Die einzige Niederlage in zehn Spielen gab es auswärts in Island, wo schon viele Mannschaften Federn lassen mussten.

Bulgarien: Sportlich wäre Bulgarien sicher ein schlagbarer Gegner für Österreich. Die EM-Qualifikation wurde nur auf dem vierten Platz abgeschlossen wobei die Bulgaren sogar vom Kosovo um fünf Punkte distanziert wurden. Die bulgarischen Stadien versprühen noch den berüchtigten Ostblock-Charme und die skandlösen Rassismus-Vorfälle gegen England sind noch vielen in Erinnerung.

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