Österreichs Nationalteam verließ am Montag trotz starker Leistung wieder einmal den Platz als Verlierer gegen Dänemark. Während bei den österreichischen Fans und Spielern die Freude über die gute Leistung überwiegt, gibt es bei den Dänen viel Kritik am Veranstalter.

Ein Stromausfall im zweiten Wiener-Gemeindebezirk sorgte bereits am Beginn des Fußballabends für Frust und Ärger. Statt um 20.45 Uhr wurde das zweite Nations League Spiel der Österreicher erst um 22.15 Uhr angepfiffen. Während sich die Besucherinnen und Besucher im Stadion die Zeit mit Falco und Co. vertrieben, machte sich bei den Dänen schon etwas die Ungeduld breit.

Als das Spiel schlussendlich losging, war von Müdigkeit jedoch keine Spur zu sehen. Beide Teams offenbarten mit beherztem Pressing ein mehr als nur ansehnlichen Kick auf den es sich zu warten, lohnte. Nach einem Traumtor von Stryger kurz vor Ende hatten die Dänen letztendlich abermals drei Punkte aus Wien genommen.

Dennoch überwiegt bei den Skandinaviern auch der Ärger über die Platzbeschaffenheit. Nach dem verzögernden Anpfiff machte sich nach Schlusspfiff auch eine Grube im Rasen bemerkbar. Der dänische Torschütze zum 1:0 Pierre Emile Hojbjerg sagte etwa nach dem Schlusspfiff: “Ich weiß nicht was mit diesem Amateur-Stadion los ist”.

Zum Kommentar >> Das Nationalteam macht endlich wieder Spaß

Das Ernst Happel-Stadion ist ohne Zweifel renovierungsbedürftig. Ob sich nach der wiederholten Kritik nun jedoch endlich etwas tut, bleibt abzuwartet. 12terMann.at wird den Prozess jedoch begleiten und genau verfolgen.