Österreich startet mit einer 0:1-Heimniederlage gegen Gruppenfavorit Polen in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2020. Die ÖFB-Elf startete gut, gab dann die Partie aus der Hand und vergab am Schluss mehrere kleine Chancen sowie eine Großchance durch Marc Janko. Hier unsere Spielerbenotung.

VIDEO: Österreich startet mit einer Niederlage gegen Polen in die EM-Qualifikation

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Die Spieler in der Einzelkritik:

Heinz Lindner: 3

Hatte lange nichts zu tun, ehe er sich nach 26 Minuten bei einem Weitschuss von Kamil Grosicki richtig lang machen musste und auszeichnen konnte. Konnte vor dem 1:0 den Ball nicht aus der Gefahrenzone klären, Wegfausten wäre wohl die bessere Variante gewesen. Bei einem Schuss von Krychowiak zeigte er dann keine Probleme.

Martin Hinteregger: 2

Hielt den Laden hinten eigentlich dicht und war vor allem in der Luft eine absolute Macht. Beim Grosicki-Weitschuss in Halbzeit eins spekulierte er auf den Pass und öffnete so die Schussbahn. Nur einmal, beim Gegentor, war man hinten wirklich unsortiert.

Aleksandar Dragovic: 3

Auch er war lange Zeit mitverantwortlich, dass hinten wenig passierte. Im Aufbauspiel versuchte er immer wieder Alaba per Diagonalball einzusetzen, was er mit stark unterschiedlicher Qualität ausführte. Gegen Lewandowski behauptete er sich meist gut. Kurz nach dem 0:1 entwischte ihm Torschütze Piatek, was fast bestraft wurde.

Maximilian Wöber: 3-

Rückte überraschend in die Startelf, war er doch anfangs von Teamchef Foda gar nicht nominiert worden. Ein misslungener Klärungsversuch führte zu einem Corner, der aber ungefährlich blieb. Auch später leistete er sich die ein oder andere Ungenauigkeit. In der zweiten Hälfte war er dann wieder besser und versuchte auch offensiv ein wenig Akzente zu setzen – lange ohne Erfolg. Legte dann kurz vor Schluss die Janko-Großchance auf.

Stefan Lainer: 4

Brachte nach einer Viertelstunde die polnischen Fans im Stadion nach gutem Tackling gegen Lewandowski in Unruhe. Defensiv sattelfest, war offensiv gar nichts zu sehen vom Salzburger. Zudem offenbarte er öfters technischen Mängel, was dann zu Gegenstößen führte. Eine der schwächeren Partien von ihm im Teamdress.

David Alaba: 3

Der Bayern-Legionär spielte heute im 3-4-3 im linken Mittelfeld und fand sich dort zu Beginn gut zurecht. Ein erster Weitschuss nach 20 Minuten ging deutlich daneben. Mit Fortdauer des Spiels wurde er aber immer ungefährlicher, ließ sich am Flügel oft zu viel Zeit und verzögerte so unnötig Angriffe. Kurz vor Schluss hätte er bei einem Weitschuss fast noch für den Ausgleich gesorgt.

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Florian Grillitsch: 2-

Extrem umsichtig im Spielaufbau, schaffte er es dabei die Pässe zumeist auch an den Mitspieler zu bringen. Auch defensiv ließ er wenig anbrennen. Nach 65 Minuten klärte er gegen Grosicki in allerhöchster Not.

Julian Baumgartlinger: 3

Defensiv großteils souverän, war es eine typische Partie des Teamkapitäns. Fehlende Schnelligkeit machte er mit hoher Laufbereitschaft und gutem Timing in den Zweikämpfen wett.

Valentino Lazaro: 3-

Leitete zu Beginn per Ferserl eine Arnautovic-Chance ein. Danach war vom Hertha-Legionär in der ersten Halbzeit nur mehr wenig zu sehen. Konnte zu Beginn der zweiten Halbzeit nach schönem Doppelpass mit Arnautovic nur durch ein Foul gestoppt werden und war dann zumindest sehr bemüht. Bei einer Chance nach einer Stunde fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss.

Marcel Sabitzer: 3-

Hatte nach acht Minuten die erste große ÖFB-Chance. Guter Beginn, was eines seiner besseren Länderspiele erwarten ließ. Auch in Halbzeit zwei gab er nach einem kurz abgespielten Freistoß den ersten Warnschuss ab. Ansonsten war vom Flügel aber nur sehr wenig zu sehen.

Marko Arnautovic: 3

War an vorderster Front immer wieder anspielbar, bewegte sich viel und konnte die Bälle halten sowie verteilen. Seine erste Torchance hatte er erst nach rund 55 Minuten, als er es mit Rechts von außerhalb des Strafraums versuchte. Setzte dann in einem Konter einmal Lazaro gut in Szene, bei einem Freistoß verpasste er das polnische Tor nur knapp. Arnautovic war vor allem bei den österreichischen Kontern immer wieder anspielbar und arbeitete viel. Die großen Chancen fand er aber nicht vor.

Marc Janko: zu kurz eingesetzt

Aus Mangel an Alternativen sollte es der Altmeister in den letzten zehn Minuten richten – hätte er auch fast. Vor drei Jahren hätte er die Kopfballchance in Minute 88 mit verbundenen Augen gemacht.

Karim Onisiwo: zu kurz eingesetzt

Kam in der Schlussphase für Grillitsch in die Partie.

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