Unsere Spielerbenotung vom 0:0 von Österreich in Polen, mit dem das ÖFB-Team aufgrund des 3:2 von Slowenien gegen Israel auf Rang drei der EM-Qualifikationsgruppe G zurückfällt.


Cican Stankovic: 2

Bewahrte Österreich nach einer halben Stunde mit einer Glanztat vor dem Rückstand. Wenn er gebraucht wurde war er hellwach. Ein Ausflug in Richtung Corner blieb glücklicherweise ohne Folgen. Machte Werbung für sich, um länger die Nummer eins im Team zu sein.

Andreas Ulmer: 3

War viel in der Offensive zu finden, wenn Alaba mehr in die Mitte rückte. Defensiv war der Salzburger solide, technisch hapert es jedoch manchmal. Offensiv in der zweiten Halbzeit mit den besseren Ideen und Ausführungen als sein Gegenüber Lainer.

Aleksander Dragovic: 1-

Einen Lewandowski kann man kaum einen ganzen Abend unter Kontrolle haben. Dragovic gelang dies aber gut, bis zur 30. Minute – da kam der Bayern-Stürmer plötzlich völlig frei zum Kopfball, legte diesen allerdings übers Tor. Ansonsten störte er die Polen oft schon gut bei der Ballannahme und war gemeinsam mit Posch ein richtig starkes Innenverteidigerduo.

Stefan Posch: 1-

Rückte für den angeschlagenen Martin Hinteregger als einzige Änderung gegenüber dem Lettland-Spiel in die Startelf. Als ihn Lewandowski mit dem Ellbogen fast ausknockte, hätte es zumindest Gelb geben müssen. Rettete einen Kopfball des polnischen Kapitäns vor der Linie. Zeigte sich sowohl in den Zweikämpfen als auch mit dem Ball stark. Ganz starke Partie in seinem zweiten Länderspiel.

Stefan Lainer: 3

Bereitete den Latten-Kopfball von Arnautovic zu Beginn der Partie mit einer gefühlvollen Flanke vor. Auch später war er immer wieder in polnischer Strafraumnähe zu finden. Tauchte in der zweiten Halbzeit offensiv ab, defensiv war der Gladbacher aber fast immer wie die gesamte Viererkette zur Stelle.

David Alaba: 4

War auf links zu Beginn öfters freistehend, rückte aber auch immer wieder in die Mitte und ließ Ulmer an den linken Flügel vorrücken. Offensichtlich eine Idee Fodas, allerdings wurde es in der Mitte dann meistens zu eng. Somit blieb Alaba ohne gefährliche Aktionen. Ließ Hintermann Ulmer zu oft allein auf weiter Flur und war einer der schwächsten Österreicher. Sein Freistoß in letzter Sekunde war beispielhaft.

Konrad Laimer: 2

Weniger auffällig als gegen Lettland. Zweikampfstark und gut im Pressing wo er gefährliche Konter gut unterbinden konnte. Setzte mit einem Weitschuss nach einer Stunde ein Ausrufezeichen. Rückte in der Schlussphase bis zu seiner Auswechslung für Lazaro auf den Flügel und ist einer der Gewinner der beiden Länderspiele im ÖFB-Team.

Julian Baumgartlinger: 3-

War in den meisten Fällen der Gewinner seiner Zweikämpfe im Mittelfeld. Manchmal ging es ihm bei den Kontern dann aber doch zu schnell. Neben dem starken Laimer fiel er neben dem Offensivspiel (war zu erwarten) auch im Defensivverhalten ein wenig ab.

Marcel Sabitzer: 3

Blieb bis zu einem starken 50-Meter-Lauf in der ersten halben Stunde eher unauffällig. Legte dann eine Lazaro-Chance auf. Ansonsten viel am Klein-Klein vor dem polnischen Sechzehner beteiligt, da hätte öfters mal ein Abschluss erfolgen können. Als er es in Halbzeit zwei einmal probierte, wurde es auch halbwegs gefährlich. Versuchte sich viel im Zusammenspiel mit Arnautovic und war sichtlich bemüht, blieb aber glücklos.

Marko Arnautovic: 2

Gab nach vier Minuten den ersten Warnschuss auf das polnische Tor seines ehemaligen West-Ham-Kollegen Fabianski ab. Wenig später holte er sich verdient Gelb ab. Nach zehn Minuten hatten er und Österreich bei einem tollen Kopfball ans Lattenkreuz Pech. In der zweiten Halbzeit scheiterte er zweimal im eins-gegen-eins an Fabianski und hatte somit den Sieg gleich doppelt am Fuß.

Valentino Lazaro: 2-

Gutes Zusammenspiel mit Lainer. Die meisten Angriffe erfolgten über seine rechte Seite, wo er oft im eins-gegen-eins der Sieger war. Machte zudem mit einem Volley in der ersten Halbzeit auf sich aufmerksam. Die Arnautovic-Chance nach Seitenwechsel legte er mustergültig auf. Fiel nach 77 Minuten dem Sicherheitswechsel zu Gunsten von Ilsanker zu Opfer. Schade, bei ihm hatte man das Gefühl, er könnte noch entscheidend sein.

Stefan Ilsanker: 3

Foda wollte das 0:0 absichern und brachte Ilsanker, der machte seinen Job in der letzte Viertelstunde gut.

Michael Gregoritsch: Zu kurz eingesetzt.

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