Nach den zwei Auftaktniederlagen gelingt dem Nationalteam der erhoffte Befreiungsschlag gegen Slowenien. Ohne spielerische Glanzlichter zu setzen, wird der südliche Nachbar in Klagenfurt mit 1:0 besiegt.

Hier unsere Spielerbenotung vom Spiel gegen Slowenien.


Die Spieler in der Einzelkritik:

Heinz Lindner: 3

Musste seine Handschuhe nur ein einziges mal beflecken. Dürfte bei einem abgefälschten Schuss in der ersten Hälfte und einem gefährlichen Kopfball in der Zweiten einen höheren Herzschlag bekommen haben. Ansonsten der erwartet unaufgeregte Abend für den Schweiz-Legionär.

Martin Hinteregger: 3

War lange unscheinbar und sorgte erstmals mit einem Anflug von offensiver Neugier mit einem Sprint über das Spielfeld für Aufsehen. War in seinem „Wohnzimmer“ aber stark abgeklärt und durchaus souverän.

Aleksandar Dragovic: 3

Ein Wechselspiel zwischen souveräne Abgeklärtheit und unnötigen Stellungsfehlern. Verhinderte nach zwölf Minuten mit einem mustergültigen Tackling einen ersten Anflug von Gefahr der Slowenen. Ermöglichte aber auch mit leichtsinnigen Patzern slowenische Gefahr, die aber folgenlos blieben. Sein Jubelschrei mit Schlusspfiff verdeutlichte die Erleichterung in Rot-Weiß-Rot.

Stefan Lainer: 3

Schaltete sich als Außenverteidiger viel zu selten in das Offensivspiel ein. In der Defensive gewohnt stark, verpasste er mit fehlender Bereitschaft nach vorne, sein durch aus vorhandenes Potential zu zeigen.

Andreas Ulmer: 3-

Ähnlich wie Lainer, auch von ihm darf man sich mehr in der Offensive erwarten. Als die Slowenen in Halbzeit zwei stärker wurden, ging viel über seine Seite, am Ende kann man nur sagen: Gut is´gegangen, nix is´geschehn.

Konrad Laimer: 3

Sprang kurzfristig für den verletzten Kapitän Julian Baumgartlinger in die Partie ein und versuchte nichts falsch zu machen. Sichere Pässe und saubere Zweikämpfe zeichneten das Spiel des 22-Jährigen aus. Für die Zukunft darf man sich ein bisschen mehr Risiko wünschen. Wurde nach ein 80. Minuten mit verdienten Abschiedsapplaus ausgewechselt.

David Alaba: 3

Wurde immer wieder auf der linken Seite gesucht. Probierte sich auch oft im Eins gegen Eins. Seine Flanken und Schüsse waren oft zu ungenau, auch wenn er offensiv merklich bemüht war. Von seiner Top-Form ist der Bayern-Legionär trotzdem noch entfernt.

Valentino Lazaro: 3-

War teilweise eine Bremse im Spiel der Östereicher. Zu zögerlich im Antritt und in der Ballmitnahme vertändelte er die ein oder andere gute Möglichkeit. Verbesserte sich in der zweiten Halbzeit, wirklich gefährlich wurde er dennoch nie.

Marcel Sabitzer: 3

War sehr aufmerksam und versuchte stets die Fehler im Aufbauspiel der Slowenen zu nutzen. Hätte nach 25. Minuten Österreich in Führung köpfeln müssen, scheiterte jedoch am starken Jan Oblak. Im Vergleich zu letzteren Auftritten im Team definitiv eine positive Überraschung, auch wenn sein Passspiel in einigen Szenen ausbaufähig war.

Xaver Schlager: 2-

War sehr präsent und setzte sich immer wieder mit starken Antritten ins Szene. Hätte nach knapp einer halben Stunde seine starken Leistung mit seinem zweiten Länderspieltor krönen können. Baute zwar in Halbzeit zwei etwas an Elan ab, war dennoch einer der besten Mannen am Feld.

Marko Arnautovic: 3

War wie abgemeldet, selten wirkte der England-Legionär und Fanliebling so farb- und lustlos im Nationalteam. Beim 1:0 trotzdem wieder ganz stark am Ball und daher maßgeblich am Treffer und letztlich am Sieg beteiligt. Man darf froh darüber sein, dass heute ein Torjäger eingesprungen ist für den sonst so verlässlichen Wiener.

Guido Burgstaller: 2

Er kam, sah und traf. Kurz nach seiner Einwechslung sorgte er für die erlösende Führung und verbesserte er damit seine persönliche Bilanz auf zwei Länderspieltore.

Stefan Ilsanker: zu kurz eingesetzt

Florian Kainz zu kurz eingesetzt

 

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