Das wars! Österreich löst mit einem 2:1 Heimsieg gegen Nordmazedonien endgültig das Ticket für die UEFA Euro 2020. Doch welcher Spieler konnte besonders überzeugen und bei welchen war noch Luft nach oben? Wir haben die Teamspieler für ihren Auftritt benotet.


Alexander Schlager 2

Musste bei seinem Teamdebüt in der 45. Minute erstmals ernsthaft am Spielgeschehen teilnehmen. In der zweiten Halbzeit etwas mehr gefordert, aber stets hellwach und auf dem Posten. Beim Gegentreffer in der Nachspielzeit ohne Chance hat Schlager auf alle Fälle Werbung in eigener Sache betrieben.

Stefan Lainer 1

Ob sein Traumpass zum 1:0 wirklich so gewollt war ist fraglich, zeigte aber auch neben dem Assist viele positive Szenen. Stellte mit seinem ersten Teamtreffer die Weichen endgültig auf Sieg. Starkter Auftritt und bester Österreicher am Platz.

Aleksandar Dragovic 3

In der ersten Halbzeit chronisch unterbeschäftigt gab es in der zweiten Halbzeit etwas mehr zu tun. Erledigte die Aufgaben meist unaufgeregt und souverän, für eine bessere Note stellte ihn der Gegner aber einfach vor zu wenige Herausforderungen. 

Martin Hinteregger 3

Tankte sich in der ersten Halbzeit mit einem Energieanfall durch die nordmazedonische Hintermannschaft und verfehlte nur knapp seinen nächsten Teamtreffer. Ansonsten gilt für ihn selbiges wie für Nebenmann Dragovic.

Andreas Ulmer 3

Ja, auch der Salzburg Kapitän hat mitgespielt. Trat aber wie so oft im Team nicht wirklich in Erscheinung und flog meist unter dem Radar. Für einen Abwehrspieler ist das per se nicht schlecht, aber offensiv ist deutlich mehr drinnen. 

Österreich nach Sieg gegen Nordmazedonien bei der EURO 2020

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Julian Baumgartlinger 3

Unauffällig, ruhig und konsequent und immer dort wo er gebraucht wurde. Ansonsten gibt es über den Auftritt des Kapitäns sowohl positiv als auch negativ nicht viel zu berichten. 

Konrad Laimer 3

Unglaublich giftig und lästig im Zweikampf, was aber auch etliche Fouls nach sich zog. Lieferte im Laufe der Qualifikation aber schon Spiele ab, in denen er deutlich aktiver war und mehr ins Geschehen eingreifen konnte. 

David Alaba 2

Seinen letzten Pflichtspieltreffer für das Team erzielte Alaba beim 1:4 in Schweden, das damals die Qualifikation sicherte. Auch heute brachte er Österreich durch seinen frühen Treffer in Richtung Endrunde. Dadurch sichtlich motiviert und deutlich aktiver als in den vergangenen Länderspielen. 

Marcel Sabitzer 3

Einige gute Ansätze aber bei weitem nicht so präsent wie in den Spielen davor. Vergab kurz vor der Pause mit einem strammen Schuss. Hatte bei einigen Aktionen seine Beine im Spiel aber irgendwie war etwas der Wurm drinnen. 

Valentino Lazaro 2-3

Engagierte Leistung des Inter-Legionärs, der aber auch nicht komplett überzeugen konnte. Trotzdem, mit seiner technischen Klasse und Torgefahr ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Teams. 

Marko Arnautovic 3

Das ganze Spiel über bemüht aber letztendlich nicht vom Glück verfolgt. Vergab drei gute Möglichkeiten und tappte oft die die Abseitsfalle. Wirkte vor allem gegen Ende der Partie unzufrieden mit seiner eigenen Leistung und hatte Glück, keine Gelbe Karte wegen Kritik zu kassieren.

Christopher Trimmel, Stefan Ilsanker & Michael Gregoritsch

Für eine Benotung wurden die drei Ersatzspieler zu kurz eingesetzt. Generell muss die Wechselpolitik des Teamchefs hinterfragt werden. Bei einer 2:0 Führung und einem klar unterlegenen Gegner erst in der 79. Minute zum ersten Mal zu wechseln, und das verletzungbedingt, ist für Außenstehende sehr unverständlich. Solche Spiele würden eine ideale Gelegenheit bieten auch den Ergänzungsspielern zu mehr Einsatzzeit zu verhelfen.

UMFRAGE: ‚Man of the Match‘ des ÖFB-Nationalteams gegen Nordmazedonien

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2 thoughts on “Spielerbenotung Österreich vs Nordmazedonien

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    17. November 2019 at 08:51
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    Eine Petition gegen die neuen Dressen unterschrieb ich sofort, die sind nämlich weder traditionell rot-weiss oder weiss-schwarz, noch unsere Nationalfarben. Nachdem Österreich weder die Schiedsrichter vertritt, noch Kasachstan ist, kann das nur versteckte Parteiwerbung sein, und das erinnert mich 80 Jahre zurück an eine politische Instrumentalisierung der Nationalmannschaft , was im Sport so gar nichts verloren hat.

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    18. November 2019 at 17:45
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    Bei der Benotung fehlt der schreckliche Abwehrfehler von Gregoritsch beim Gegentor. Für ihn hat es eigentlich keinen Grund zum Jubeln gegeben…

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