Das österreichische Nationalteam erkämpft sich einen Punkt gegen Polen. In einem ausgeglichenen Spiel hatten beide Mannschaften ihre Chancen und teilen sich daher gerecht die Punkte.

Agil und bissig agierte das österreichische Nationalteam von Beginn an gegen Polen. Marko Arnautovic war es dann, der nach nicht einmal vier Minuten mit einem (zu zentralen) Schuss auf Lukasz Fabianski das erste Ausrufezeichen setzte. Im Gegenzug konnte Cican Stankovic einen harmlosen polnischen Kopfball ohne Probleme entschärfen.

In der zehnten Minute war Österreich dann das erste Mal richtig brandgefährlich. Nach einer guten Flanke von Valentino Lazaro setzte Arnautovic einen wichtigen Kopfball ans Lattenkreuz. In der Folge gelang es dem Nationalteam immer wieder mit gekonntem Passspiel die Polen vor Herausforderungen zu stellen, wirklich gefährlich wurde man jedoch dabei nicht. Doch auch die Polen hatten ihre Not in der Offensive gegen das robuste defensive Konstrukt der Österreicher anzukommen. So plätscherte die Partie hin, bis zur 29. Minute als Robert Lewandowski aus 12 Meter völlig ohne Bedrängnis zum Kopfball kam und diesen zum Glück über das österreichische Gehäuse setzte. Und kurz darauf war es abermals ein Kopf eines Polen, diesmal jener von Karel Glick, der Stankovic zu seiner ersten Glanzparade im Nationalteam zwang. Doch die Österreicher nahmen die gegnerischen Offensivaktionen als „hallo wach?“-Effekt und agierten beinah im Gegenzug in der Offensive. Ein Sololauf von Marcel Sabitzer und ein Vollley von Lazaro sorgten für schmutzige Handschuhe bei Fabianski und ein kurzweiliges Ende einer ausgeglichenen ersten Halbzeit.

Die zweite Halbzeit ging ähnlich weiter. Ein offener Schlagabtausch mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, bestimmten dabei die ersten Minuten nach Seitenwechsel  zählbares konnte jedoch kein Team dabei verbuchen. Konrad Laimer mühte in der 61. Minuten mit einem starken Schuss aus der zweiten Reihe den polnischen Keeper zu einer weiteren Rettungstat. Fünf Minuten später war es abermals Fabianski, der zum Spielverderber wurde – der polnische Schlussmann hielt mit einer starken Fußabwehr gegen Arnautovic die Null bei den Polen. Mit der nötigen Abgeklärtheit konnten aber auch die Österreicher ihr Tor sauber halten und veranlassten die Polen immer wieder zu unnötigen Frustfouls oder Abseitspositionen.Gegen Ende hin ließen beide Mannschaften nicht mehr viel zu. Sowohl Aleksandar Dargovic als auch Stefan Posch hatten die polnische Staroffensive hervoragend im Griff und agierten abgeklärt. Die Österreicher konnten jedoch auch nicht mehr die zündende Idee auf das warschauer Grün bringen  Unter dem Strich kann man daher von einem gerechten Remis sprechen.

Spielerbenotung Polen vs Österreich

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UMFRAGE: ‚Man of the Match‘ des ÖFB-Nationalteams gegen Polen

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