Das Nationalteam bangt um Kapitän Julian Baumgartlinger. Der Leverkusen-Legionär zog sich im Bundesligaspiel gegen Wolfsburg einen Kreuzbandriss zu. Nun beginnt der Wettlauf gegen die Zeit, ob Baumgartlinger beim Auftaktspiel der Europameisterschaft zur Verfügung steht, steht derzeit in den Sternen. Welche Möglichkeiten hat der Teamchef, falls der Worst Case eintritt und er den Kapitän ersetzen muss?


Das Teamchef Franco Foda gerne auf eine Doppelsechs setzt ist hinlänglich bekannt. In den letzten 14 Länderspielen lief das Nationalteam immer mit zwei Spielern im zentralen Mittelfeld auf. Wir gehen also davon aus, das Österreich auch bei der Europameisterschaft mit zwei zentralen Mittelfeldspielern auflaufen wird. Sollten alle Spieler, die in den vergangenen Länderspielen dabei waren, für die Endrunde fit sein, wird Julian Baumgartlinger ein Teil dieses Duos sein, der Kapitän kam in 10 der 12 letzten Pflichtspiele zum Einsatz. Als Partner an seiner Seite gehen wir von Xaver Schlager oder Stefan Ilsanker aus. Die Variante Baumgartlinger/Schlager wurde beim bisher letzten Länderspiel gegen Norwegen gespielt, die Kombination Baumgartlinger/Ilsanker kam in den Partien in den drei Pflichtspielen davor zu Einsatz.

 

Glosse: Franco Foda – Der Hexer mit der Doppelsechs

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Sollte Baumgartlinger kein Comeback bis zur Endrunde schaffen, ist die wahrscheinlichste Variante das seine beiden potentiellen Partner Xaver Schlager und Stefan Ilsanker gemeinsam in der Zentrale spielen. Dieses Mittelfeldduo stand zuletzt beim Auswärtssieg in Norwegen gemeinsam auf dem Platz.

Doch der Teamchef hat in seinem Stammkader natürlich noch weitere Möglichkeiten die Doppelsechs zu besetzen. Eine davon wäre David Alaba, der diese Position im Nationalteam schon einige Male gespielt hat. Ebenfalls schon Erfahrung im zentralen Mittelfeld hat Florian Grillitsch. Eine interessante Möglichkeit wäre der Einsatz von Marcel Sabitzer, der in Leipzig immer öfter im defensiven Mittelfeld aufgestellt wird.

Ein Spieler, der zumindest regelmäßig im Kader zu finden ist, ist Peter Zulj. Bei ihm muss man allerdings abwarten, wie sich seine Leihe in die Türkei auswirkt. Konrad Laimer ist aktuell leider vom Verletzungspech verfolgt, ohne ein Comeback im Frühjahr sind die EM-Chancen sehr gering. Auch Raphael Holzhauser kann auf der Sechs eingesetzt werden, bei seinen bisher einzigen beiden Länderspielen kam er jeweils auf dieser Position zum Einsatz. 

Mit Manuel Prietl und Stefan Schwab gibt es noch zwei Spieler, die es zumindest schon auf die Abrufliste des Teamchefs geschafft haben. Hier ist ein Einberufung in den Kader für die Endrunde zwar nicht sehr realistisch, aber unter den aktuellen Umständen kann es auch schnell zu einer kurzfristigen Nachnominierung kommen.

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