Die EM 2020 wird in insgesamt 12 Ländern ausgetragen und hat mit 24 Mannschaften neben 2016 eines der größten Teilnehmerfelder einer Europameisterschaft. Österreich ist eine der Nationalmannschaften, die sich für den Wettbewerb qualifiziert hat. Wie stehen die Chancen für das Team? Können Sie sich in ihrer Gruppe durchsetzen oder müssen sie schon nach der Vorrunde vom Platz?

Zum 60. Geburtstag der EM beschenkt sich das Turnier selbst mit einer paneuropäischen Europameisterschaft. Sie wird somit nicht nur in 11 europäischen Städten ausgetragen, sondern zusätzlich auch in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Österreich spielt bei der EM 2020 in Amsterdam gegen die Niederlande und zweimal in Bukarest gegen die Ukraine sowie den Sieger aus dem Playoff-Spiel D/A.

In der Qualifikation zum Turnier trat das österreichische Team gegen Israel, Lettland, Nordmazedonien, Polen und Slowenien an. Mit sechs Siegen setzte sich die Elf aus der Alpenrepublik nach Polen auf dem zweiten Tabellenplatz fest. Das bedeutete für die Mannschaft den direkten Einzug in die Endrunde. Zu den drei verlorenen Spielen in der Qualifikation gehörte auch die knappe Niederlage im letzten Spiel gegen Polen. Zu diesem Zeitpunkt stand die sichere Teilnahme am Turnier allerdings schon fest.

Die Spiele im Hauptturnier werden jedoch zeigen, ob Österreich den Durchmarsch weiterhin halten kann. Selbst wenn Fans die Spiele nicht live verfolgen können, gibt es mit dem Ticker auf der offiziellen Seite eine gute Anlaufstelle, um auf dem Laufenden zu bleiben. Auch Mr Green bietet mit seinem Live-Ticker eine perfekte Möglichkeit, um den aktuellen Spielstand im Auge zu behalten und seine Wetteinsätze im Fokus zu haben. Tore verpasst somit kein Fan in der diesjährigen Jubiläums-EM. Österreich wird momentan mit einer Quote von 101,00 auf den Gewinn der EM gelistet.

Österreichisches Team glänzt mit Stars

Die österreichische Mannschaft besitzt keine großen Namen anderer Teams, aber einige Spieler dürften Fans aus der deutschen Bundesliga bereits kennen. Der bekannteste Spieler ist hierbei David Alaba. Der Linksverteidiger vom FC Bayern München ist eine feste Größe in der österreichischen Nationalmannschaft. Während der zehn Qualifikationsspiele kam er allerdings nur fünfmal zum Einsatz, wobei er ein Tor schoss. An drei Spieltagen war Alaba verletzt und war zwei weitere Male nicht im Kader vorgesehen.

Der teuerste Spieler neben Alaba ist Marko Arnautovic. Er spielt momentan in der chinesischen Super League. Der Angreifer war in acht Qualifikationsspielen im Einsatz und schoss dabei sechs Tore und bereitete zwei Vorlagen. Als weitere interessante Personalie ist Marcel Sabitzer als Stürmer von Rasenballsport Leipzig an Bord. Er glänzte in neun Qualifikationsspielen und schoss dabei zwei Tore. Die Strategen im Mittelfeld des Teams sind Florian Grillitsch, der bei der TSG Hoffenheim aktiv ist, und Valentino Lazaro von Inter Mailand.

Siegreiche Ausgangslage?

Die oben genannten Spieler werden sicherlich im EM-Kader des österreichischen Teams stehen. Falls sie keine Verletzung aus dem Spielbetrieb nimmt, dann werden die Namen Alaba, Sabitzer und auch Arnautovic auf dem Spielbogen zu finden sein. Sie treten in der Gruppe C gegen die Mannschaften aus den Niederlanden und der Ukraine an. Die vierte Mannschaft muss sich noch in einem anstehenden Playoff-Spiel qualifizieren.

Die Chancen, dass das Team aus Österreich, bei der EM 2020 den Titel holt, sind laut Buchmachern eher unwahrscheinlich. Grund hierfür ist das Abschneiden in den vergangenen Turnieren und die Tatsache, dass das Land noch einen Titel für sich beanspruchen konnte. Die Mannschaft hat es erst das dritte Mal in eine Endrunde einer Fußball-Europameisterschaft geschafft. Das selbst gesteckte Ziel für die Männer unter Trainer Franco Foda ist das Erreichen der K.-o.-Runde. Doch wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Überraschungen im Fußball keine Seltenheit. Vielleicht ist der Pokal nicht so weit entfernt, wie die Experten glauben.

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