Thomas Murg ist für die Freundschaftsspiele gegen Russland, Deutschland und Brasilien als einer von vier Debütanten ins Nationalteam einberufen worden. Der Spieler des SK Rapid Wien hat diese Saison mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und hat sich die Einberufung von Teamchef Franco Foda verdient.


Der im steirischen Voitsberg geborene Neo-Teamspieler begann seine Fußball-Karriere natürlich in der Heimat. In seiner Jugend spielte er unter anderem in Bärnbach und auch bei den beiden großen Grazer Vereinen Sturm und GAK. Bei Letzteren feierte Thomas Murg auch sein Debüt in der Kampfmannschaft. Mit dem GAK spielte er von 2010 bis 2012 in der Regionalliga Mitte, und verpasste im Juni 2012 in der Relegation gegen Hartberg den Aufstieg in den Profifußball. 

Danach folgte der Wechsel zur Austria, wo er anfangs hauptsächlich für die zweite Mannschaft im Einsatz war. 2013 feierte Murg mit den Veilchen den Meistertitel, spielte aber in der Meistersaison eben großteils bei den Amateuren. Noch im selben Jahr erreichte er mit der Austria die Gruppenphase der UEFA Champions League, in der er immerhin auch in vier Partien auf dem Platz stand. Nach letztendlich nur 19 Pflichtspielen und zwei Toren in zwei Jahren ging es für den Steier aber zur SV Ried. Dort verbrachte er erneut zwei Jahre, hat sich im Innviertel gut eingelebt und kehrte nach Wien zurück – diesmal zum Erzrivalen der Veilchen.

Im Winter 2016 wurde er von Rapid verpflichtet und erzielte sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Hütteldorfer ausgerechnet gegen die Austria. Thomas Murg trug sich im Februar 2016 beim 3:0-Auswärtssieg in die Torschützen-Liste ein und lebte sich damit endgültig im Westen Wiens ein. 

In den letzten zwei Jahren nahm die Karriere von Murg eine unglaubliche Entwicklung. Mit Rapid feierte er zwar (noch) keine Titel, konnte aber immerhin die Gruppenphase der UEFA Europa League erreichen, stand auch im Sechzehntelfinale gegen Villareal am Platz und zog letztes Jahr ins Cupfinale ein. Der Voitsberger entwickelte sich jedoch auch als Fußballer weiter, lernte viel dazu und ist mittlerweile einer der Schlüsselspieler bei Rapid.

Der 23-Jährige ist in der Offensive vielseitig einsetzbar – ob als rechter oder linker Flügelspieler oder doch im zentralen Mittelfeld. Bei Rapid überzeugte er vor allem zuletzt in fast jeder Partie und erzielte im Frühjahr gleich sechs Tore sowie acht Assists. Damit hat er wohl auch bereits einige europäische Vereine auf sich aufmerksam gemacht und könnte schon bald der nächste ÖFB-Legionär werden – auch wenn er in dieser Saison etwas unfreiwillig einen Youtube-Hit mit fast 300.000 Aufrufen gelandet hat.

Jetzt darf sich Thomas Murg aber auf seine ersten Freundschaftsspiele im A-Nationalteam freuen. Für die Nachwuchsnationalmannschaften hat er ja bereits einige Spiele in den Beinen. Vielleicht klappt es ja auch mit einem ersten Einsatz in der ÖFB-Elf  – die Interviews nach den Spielen kann Murg ja dann sowieso selber führen, wie er bei Rapid bereits gezeigt hat.

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