Ralf Rangnick ist neuer österreichischer Teamchef. Der Trainer von Manchester United kommt zum ÖFB – bei der Präsentation verriet Peter Schöttel wie es zur Sensation kam.


Schon während der Amtszeit von Franco Foda hätte es eine Liste mit einigen Kandidaten gegeben, die als Teamchef interessant wären. Ralf Rangnick wäre vorerst nicht auf der Liste gestanden. Schöttel schilderte, dass er zwar Rangnick kontaktiert hatte, aber nicht mit dessen Interesse gerechnet hatte:  “Es wäre mir vor einem Monat undenkbar gewesen, einen Mann mit dieser Reputation zum ÖFB zu holen”. Die Telefonnummer habe der Sportdirektor von Red Bull Salzburg-Sporchef Christoph Freund erhalten, der damit ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Bewerkstelligung der Sensation eingenommen.

Doch der Ball kam immer schneller ins Rollen. Rangnick zeigte sich in mehreren Gesprächen interessiert am Job, auch weil mit der Europameisterschaft 2024 eine Großereignis in seinem Heimatland Deutschland vor der Tür steht. Rangnick habe “Bock auf den Job” und sich durch ein weiteres Nebenengagement bei Manchester United auch finanziell bereits gut abgesichert.

Letztlich wurde bekannt, dass Schöttel den Auftrag bekam dem Präsidium nur einen einzigen Namen vorzuschlagen. Böse föderale Überraschugen wurden damit verhindert. Auch von Rangnick selbst gibt es bereits eine erste Reaktion auf seinen neusten Job. “Es ist eine Ehre für mich, die Aufgabe als Teamchef zu übernehmen. Mit großer Vorfreude erfüllt mich insbesondere die Aussicht, mit einer jungen, erfolgshungrigen Mannschaft die Europameisterschaft in Deutschland zu bestreiten”, so der designierte Teamchef. Zusätzlich zu Rangnick kommt auch dessen Co-Trainer Lars Kornetka als Assistenztrainer mit zum ÖFB. Robert Almer bleibt Torwarttrainer und Jürgen Säumel Co-Trainer.