Franco Foda hat bei seiner vorletzten Pressekonferenz als ÖFB-Teamchef selbst den Schlussstrich gezogen. Zuvor hatte der Deutsche die Qualifikation für die Weltmeisterschaft verpasst und war, laut Fan-Meinung, damit schon gut wie gekündigt. Peter Schöttel hätte aber auch mit Franco Foda noch ein Gespräch über eine mögliche Vertragsverlängerung geführt.

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Als „Ehre“ bezeichnete Foda sein viereinhalb-jähriges Engagement beim Nationalteam retrospektiv. Der ehemalige Sturm-Trainer hat dem Team Licht und Schattenseiten erlebt. Am Ende war die Stimmung jedoch merkbar angespannter. Die verpatzte WM-Qualifikation für Katar nahm Foda zum Anlass, seinen Hut zu nehmen und selbst einen Schlussstrich zu ziehen, bevor ihm der Verband zuvorkam.

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In einem Interview mit der APA gab Schöttel nun darüber Auskunft, wie wahrscheinlich eine Vertragsverlängerung mit Foda wirklich war. “Wir haben uns nicht von außen treiben lassen. Wir haben immer sehr klar analysiert. Unter dem Strich bleibt, dass er eine gute Bilanz hat, dass wir aber das letzte große Ziel nicht geschafft haben. Das wollten wir mit ein paar Tagen Abstand besprechen. Ich persönlich glaube, dass eine Verlängerung schwer geworden wäre“, so Schöttel.

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Das Verhältnis zwischen Foda und der Mannschaft sei aber nicht Schuld am fast ausweglosen Abschied des Trainers gewesen. Schöttel spricht davon, dass die Stimmung zwischen Foda und seinen Spieler immer von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen wäre. Nach dem Schottland-Spiel habe es in der Kabine zudem noch minutenlangen Applaus für den scheidenden ÖFB-Trainer gegeben. “Ganz am Schluss war es noch sehr berührend“, so Schöttel.