Die Angekommenen

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Da durch die vielen Rücktritte und Leistungsabfälle einige Plätze im Nationalteam frei wurden, kam natürlich eine neue Welle an jungen Spielern nach, die derzeit zu Leistungsträgern heranwachsen. Der erste Spieler, der diesen Wandel symbolisiert, ist Alessandro Schöpf. Nach seinem Wechsel zu Schalke im Jänner 2016 und starken Leistungen schaffte er als einziger Spieler, der nicht zur “Wohlfühloase” gehörte, den Sprung in den EM-Kader. In Frankreich erzielte der 24-Jährige auch den einzigen Treffer bei der für Österreich enttäuschenden EURO. Leider war Schöpf im letzten Jahr sehr oft verletzt und dadurch stockte auch seine Entwicklung. Nichts desto trotz ist er jederzeit einsetzbar und hat eine große Zukunft vor sich, sofern er von Verletzungen verschont bleibt.


Chancen auf den EM-Zug hatten damals auch Florian Grillitsch (22) und Michael Gregoritsch (23), für die beiden war die Zeit aber noch nicht reif. Grillitsch gab letztes Jahr sein Teamdebüt und ist mittlerweile fixer Bestandteil im Kader und wird in den nächsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit im Mittelfeld gebraucht werden. Gregoritsch ist in dieser Bundesliga-Saison als Torjäger des FC Augsburg sehr erfolgreich unterwegs. Beim Nationalteam gehört er schon fix dazu, kam allerdings erst zu sechs Einwechslungen und konnte so seine Stärken noch nicht zeigen.

Ein letztes Abschiedsgeschenk von Koller war Moritz Bauer (26). Der gebürtige Schweizer wurde letztes Jahr eingebürgert und feierte sein Teamdebüt im September gegen Georgien. Nach starken Leistungen und seinem Wechsel in die Premier League zu Stoke City ist mit dem rechten Verteidiger auch in Zukunft zu rechnen. Mit Stefan Lainer (25) hat er auf seiner Position allerdings eine starke Konkurrenz. Lainer spielt heuer mit Red Bull Salzburg eine unheimlich starke Saison, unermüdlich läuft er die rechte Seite auf und ab. Auch im Team konnte er bislang überzeugen und hat momentan einen kleinen Vorsprung auf Bauer, gegen Slowenien bereitete er den Arnautovic-Treffer zum 2:0 vor.

In der Offensive tut sich zurzeit einiges, dort herrscht zurzeit ein Luxusproblem. Arnautovic ist zwar links gesetzt, doch mit Florian Kainz (25) baut sich gerade ein gutes Backup auf, das auch auf der rechten Seite eingesetzt werden kann. Vor zwei Jahren wechselte Kainz von Rapid zu Bremen und ist heuer drauf und dran sich an der Weser durchzusetzen. Diese Entwicklung wird auch für das Team immens wichtig sein. Etwas mittiger fühlt sich Louis Schaub (23) wohl, er kann aber auch auf links und rechts spielen. Letztes Jahr absolvierte der Rapid-Kicker vier Länderspiele, in jedem davon erzielte er jeweils einen Treffer. Die Qualität ist auf jeden Fall vorhanden, könnte aber noch einen Schub mit einem Wechsel in eine höhere Liga bekommen. Auf der rechten Seite ist Valentino Lazaro (22) beheimatet. Sein junges Alter und seine große Erfahrung lassen auf eine starke Zukunft im ÖFB-Team hoffen. Nach seinem Wechsel im letzten Sommer von Salzburg zur Hertha hat er sich in Berlin einen Stammplatz erkämpft.

 

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