Der große ÖFB-Formcheck vor dem Länderspiel-Doppel

Ein Monat ist vergangen seit dem 1:0-Sieg über Montenegro. Dazwischen ist einiges passiert. David Alaba hat sich in der Champions League gegen AS Rom am rechten Knie verletzt und wird 2-3 Monate ausfallen, somit auch das letzte und vielleicht wichtigste Spiel des Jahres verpassen. England-Legionär Marko Arnautovic ist hingegen trotz seines im Training erlittenen Handbruchs pünktlich zum Team gestoßen und ist einsatzbereit und voller Tatendrang. Wie sich die übrigen Kaderspieler bei ihren Klubs in der Zwischenzeit geschlagen haben, sehen wir uns im ÖFB-Formcheck vor den Spielen gegen Russland (15.11., 18.00) und Brasilien (18.11., 19.00) an.

Alle Statistiken beziehen sich auf die Liga/Cup/Europapokal-Spiele, die in der Zeit nach dem letzten Länderspiel absolviert wurden.

Torhüter

Das Positive vorweg: Robert Almer konnte am Wochenende Spielpraxis sammeln. Beim 3:0 der zweiten Mannschaft von Hannover 96 beim Goslarer SC in der Regionalliga Nord spielte der 30-Jährige durch. Es war das erste Mal seit Februar, dass Almer abseits des Nationalteams das Tor hütete. Gegen Montenegro hielt er mit guten Paraden die Null fest, in Erinnerung bleibt vor allem der starke Reflex bei der Chance von Vucinic spät im Spiel. Auch gegen Russland wird Koller wieder auf Almer setzen, da er sein Einser-Leiberl gegen Moldawien und Montenegro durchaus gerechtfertigt hat. Schwächen sind aber immer noch bei Flanken und im Herausspielen auszumachen.

Heinz Lindner machte zuletzt im Wiener Derby bei beiden Gegentoren nicht den sichersten Eindruck. Dem 1:3 ging ein Missverständnis mit Zikov voraus, beim zweiten Treffer konnte er den Ball gegen Beric nicht festhalten.

Ramazan Özcan führt mit dem FC Ingolstadt weiter ungeschlagen die Tabelle der 2. Deutschen Bundesliga an und spielte seit dem letzten Länderspiel in vier Partien drei Mal zu Null. Nur am letzten Wochenende gegen Union Berlin musste er drei Mal hinter sich greifen. 

Fazit: Almer ist die Nummer Eins im Team. Daran können zurzeit nur schwere Patzer etwas ändern. Ansonsten hat er das in ihn gesteckte Vertrauen mit guten Leistungen zurückgezahlt. Kein Grund zu einer Rotation.

 ↑ Özcan ( 4 Spiele / 360  Einsatzminuten / 3 x zu Null / 3 Gegentore ) 
 = Almer ( 1 (RL Nord) / 90 / 1 x / 0 ) 
 = Lindner ( 5 / 450 / 2 x / 6 ) 

 

Verteidigung

Bei Christian Fuchs ist es wieder etwas bergab gegangen. Der Schalke-Legionär hat im letzten Monat nur ein Spiel über die vollen 90 Minuten absolviert, am 18. Oktober beim 2:0 gegen Hertha Berlin. Danach musste er meist mit der Bank Vorlieb nehmen, kam in den letzten drei Ligaspielen nur zu sechs Minuten Einsatzzeit. Auch der einzige Sieg der Gelsenkirchner in der laufen Champions League-Saison gelang gegen Sporting Lissabon (4:3) ohne Fuchs. Beim „Rückspiel“ in Lissabon war er bis zur 78. Minute im Einsatz. Neo-Trainer Di Matteo setzt links außen derzeit auf Dennis Aogo.

Fuchs‘ Back-Up auf links ist nach der Verletzung von Markus Suttner der Salzburger Andreas Ulmer. Vor allem aufgrund seiner vielen Verletzungen hat der 29-Jährige erst zwei Teameinsätze zu Buche stehen. Selbstvertrauen tanken konnte der Linksfuß aber bei den beiden Siegen in der Europa League gegen Dinamo Zagreb (4:2 und 5:1). 

Das Innenverteidiger-Duo Dragovic/Hinteregger hat sich mehr als nur etabliert und wird auch gegen Russland auflaufen. Martin Hinteregger hat das Ligaspiel von Red Bull in Altach vergangenen Samstag aufgrund von muskulären Problemen verpasst, er fehlte seiner Mannschaft an allen Ecken und Enden – seine Absenz war sicher auch ein Grund für die 1:4-Pleite der Bullen. Für Samstag sollte der 22-jährige Abwehrrecke aber wieder zur Verfügung stehen, seine Ruhe im Spielaufbau und Zweikampfstärke sind unverzichtbar. 

Sein kongenialer Partner in der Abwehrzentrale, Aleksander Dragovic, führt mit Dynamo Kiew die ukrainische Tabelle an. Die Hauptstädter haben außerdem heuer noch kein Ligaspiel verloren und sind seit fünf Partien ohne Gegentreffer. In der Europa League setzte es in Aalborg die erste Saisonniederlage (0:3), die Runde darauf gelang jedoch trotz der Notbremse und der daraus resultierenden roten Karte von Dragovic beim Stand von 0:0 in der 68. Minute die Revanche gegen die Dänen (2:0).

Hinter den beiden Gesetzten lauern die Bundesliga-Legionäre Sebastian Prödl und Kevin Wimmer auf einen Einsatz gegen Russland. Nach einigen Hochs und Tiefs zeigte Sebastian Prödl in der letzten Runde beim 2:0-Sieg gegen Stuttgart eine außergewöhnlich starke Leistung. Das 1:0 gelang Prödl nach einem Eckball von Zlatko Junuzovic per Kopf, wobei dem Treffer eventuell ein Foul gegen Florian Klein vorangegangen war. Nach der starken Leistung wurde der 27-Jährige vom Kicker zum ersten Mal in der laufenden Saison in die Elf des Spieltages einberufen. Die Formkurve zeigt bei Prödl, wie beim gesamten Verein jedenfalls nach oben. 

Dass man sich in der Innenverteidigung in Österreich keine Sorgen machen muss, zeigt die Tatsache, dass mit Kevin Wimmer auch der vierte in Frage kommende Spieler auf dieser Position durchaus Nationalteam-Niveau hat. Kevin Wimmer spielte beim 1. FC Köln bisher jedes Saisonspiel durch und konnte vorige Runde einen wichtigen 4:3-Auswärtssieg bei der höher platzierten TSG Hoffenheim feiern. Drei Siege aus den letzten vier Spielen in der Liga unterstreichen die Aufwärtstendenz.

Das Stammleiberl rechts hinten gehört zurzeit unangefochten Florian Klein. Der Oberösterreicher hat sich in Stuttgart weiterentwickelt und ist aus der Startelf nicht wegzudenken. Beim 3:3 gegen Bayer Leverkusen erzielte Klein sein erstes Tor in der Bundesliga, dazu gesellte sich ein Assist. Die letzten beiden Runden verliefen für Stuttgart aber weniger gut, nach zwei Niederlagen gegen Wolfsburg und Bremen haben die Schwaben die Rote Laterne über die Länderspielpause inne. Am Wochenende gegen Bremen war Klein noch einer der besten VfB-Akteure.

Dass György Garics immer noch im Teamkader steht, verdeutlicht, dass die rechte Abwehrseite die Problemzone im Team ist. Nach sechs Spielen, in denen Bologna ungeschlagen blieb und ohne Garics spielte, setzte es in der vorletzten Runde mit dem Österreicher (90 Minuten) eine Niederlage. Am letzten Spieltag fand er sich dann auf der Bank wieder – Bologna holte ein Remis gegen den Tabellenführer der Serie B. Garics hat schon angekündigt, im Winter unbedingt weg zu wollen. 

Fazit: Um die Innenverteidigung muss man sich keine Sorgen machen. Dragovic und Hinteregger sind trotz ihres jungen Alters ein Duo, das vielleicht sogar europaweit seinesgleichen sucht. Auf den Außenverteidigerpositionen ist die Lage aber nicht ganz so gut. Klein wird aber auf jeden Fall rechts beginnen, auch aufgrund mangelnder (keiner) Konkurrenz. Links setzt Koller wohl weiter auf Fuchs, wenngleich der im Klub aufpassen muss, nicht noch weiter ins Abseits zu geraten.

 ↑ Hinteregger ( 6 Spiele / 567 Einsatzminuten / 0 Tore / 0 Assists ) 
 ↑ Dragovic ( 6 / 518 / 0  / 0 ) 
 ↑ Prödl ( 4 / 360 / 1 / 0 ) 
 ↑ Wimmer (4 / 360 / 0 / 0 ) 
 = Ulmer ( 5 / 429 / 0 / 0 ) 
 = Klein ( 4 / 348 / 1 / 1) 
 ↓ Fuchs ( 3 / 174 / 0 / 0 ) 
 ↓ Garics ( 1 / 90 / 0 / 0 ) 

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Mittelfeld

Nach dem Alaba-Ausfall werden die Erwartungen an Julian Baumgartlinger noch höher. Der unermüdliche defensive Mittelfeldmann hat sich mit seinen leidenschaftlichen Auftritten zuletzt in die Herzen der Fans gespielt. Bewundernswert ist die Entwicklung des Salzburgers schon, ist er mittlerweile sowohl im Team als auch im Klub eine der absoluten Stützen. Ob es ohne David Alaba an seiner Seite auch so locker vom Fuß geht, muss erst abgewartet werden. Nach acht Spielen ohne Niederlage musste Mainz in Runde 9 auf Baumgartlinger verzichten, prompt verlor man 0:3 in Wolfsburg. Zuletzt war der 26-Jährige beim starken 0:0 der Mainzer in Leverkusen der beste Feldspieler auf dem Platz (whoscored.com-Rating 8.2).

Wer den zweiten Part im defensiven Mittelfeld übernehmen wird, ist noch unklar. Gute Chancen ausrechnen darf sich der nachnominierte Türkei-Legionär Veli Kavlak, der Gerüchten zufolge von einigen europäischen Klubs umworben werden soll. Der 26-Jährige kommt jedenfalls ausgeruht zum Team, am Wochenende war er aufgrund einer Gelbsperre zum Zuschauen verdammt. In den beiden Spielen davor setzte es für Besiktas und Kavlak zwei Niederlagen. Etwas besser läuft es da in der Europa League, wo der Wiener beim 4:0-Sieg bei Partizan im Oktober seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. Nachdem Kavlak gegen Schweden verletzungsbedingt fehlte und gegen Montenegro und Moldawien nur auf der Abrufliste stand, könnte er gegen Russland seinen ersten Einsatz in der laufenden Quali-Runde erleben.

Eine weitere Möglichkeit in der Schaltzentrale wäre Christoph Leitgeb. Dass Koller die Qualitäten des 29-Jährigen sehr schätzt, hat er schon mehrmals gezeigt. Oft konnte Leitgeb das Vertrauen im Team auch zurückzahlen, wie bei der starken Leistung beim 1:0 gegen Irland in der vergangenen Quali, als Leitgeb in der zweiten Hälfte auf den Platz kam und für viel frischen Wind sorgte. In der Europa League bereitete er im Heimspiel gegen Dinamo Zagreb zwei Tore vor, das 1:4 in Altach am vergangenen Samstag dürfte aber auch Leitgeb noch im Magen liegen.

Dann wäre da auch noch Stefan Ilsanker. Der zweikampfstarke Arbeiter ist bei Red Bull Salzburg gesetzt. Von Beginn an ist er aber wohl eher keine Option, eher wenn es darum geht, einen Vorsprung zu verteidigen. „Ilse“ zeigte beim EL-Spiel in Zagreb bei seinem Assist für Jonathan Soriano, dass er auch offensiv in Erscheinung treten kann und ist ein guter Back-Up fürs defensive Mittelfeld.

Rechtzeitig zur Länderspielpause findet auch Zlatko Junuzovic zu Topform. Mit zwei gut getretenen Eckbällen bereitete er die Treffer von Prödl und Finn Bartels beim Sieg gegen Stuttgart vor. Die letzten beiden Siege sind sicher gut für die Moral, wobei es an der bei Junuzovic noch nie gemangelt hat. Der Dauerläufer fehlte bei Bremen in dieser Saison noch keine einzige Minute und wird auch gegen Russland einer der Schlüsselspieler sein.

Man hätte ja gehofft, dass die beeindruckende Leistung von Marko Arnautovic gegen Montenegro eine Initialzündung für die ganze Saison wird. Leider bekam der Flügelstürmer in der Folge nur 21 Minuten Einsatzzeit in der Premier League. Einzig im League-Cup-Achtelfinale gegen Southampton (2:3) durfte Arnautovic die vollen 90 Minuten mitwirken, lieferte die Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 1:2 durch N’Zonzi. Zu allem Überdruss brach sich „Arnie“ vorigen Mittwoch im Training die Hand. Die bisherigen Trainingseinheiten haben aber gezeigt, dass die Manschette keine allzu große Behinderung darstellt und Arnautovic am Samstag auflaufen kann. Behindert sei er laut Koller nur, wenn er einen Handstand machen müsse.

Definitiv bergauf ging es nach dem letzten Nationalteam-Treffen bei Martin Harnik. Nachdem er in den fünf Partien vor dem Länderspiel-Doppel gegen Moldawien und Montenegro keinen einzigen Treffer erzielen konnte, waren es deren gleich drei in den vier Spielen danach. Erst gelang Harnik ein Tor gegen Bayer Leverkusen (3:3), beim 5:4-Erfolg in Frankfurt traf Harnik als Solospitze zweimal und wurde in die Kicker-Elf des Tages einberufen. Danach führten zwei zu-Null-Niederlagen in Wolfsburg und Bremen aber zu besagtem letzten Tabellenplatz. 

Marcel Sabitzer konnte seine gute Form beibehalten und erzielte in der Liga in den letzten vier Spielen drei Tore und steuerte 2 Assists bei. Auch im ÖFB-Cup gelangen in Innsbruck zwei Assists, einzig in der Europa League wollten Sabitzer keine Scorerpunkte gelingen, was auch an seinem dortigen Joker-Dasein liegt.

Fazit: Das Fehlen Alabas könnte sich in der Organisation des österreichischen Spiels bemerkbar machen, was nur logisch wäre. Dennoch sollte Baumgartlinger im Verbund mit z. B. Kavlak in der Lage sein, vor allem in der Defensive für Ordnung und Stabilität zu sorgen und vereinzelt auch nach vorne Akzente zu setzen. Auf den Flügeln sollen der wiedererstarkte Martin Harnik und Marko Arnautovic, trotz Handbruchs, für die entscheidenden Aktionen sorgen. Hinter der Spitze wird Junuzovic die schwere Aufgabe haben, die Angriffe der Österreicher einzuleiten und als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive zu agieren.

 ↑ Baumgartlinger ( 3 / 264 / 0 / 0 ) 
 ↑ Harnik ( 4 / 360 / 3 / 0 ) 

 ↑ Junuzovic ( 4 / 360 / 0 / 2 ) 
 ↑ Sabitzer ( 7 / 383 / 3 / 4 ) 
 = Ilsanker ( 6 / 570 / 0 / 1 ) 

 = Kavlak ( 5 / 412 / 1 / 0 ) 
 = Leitgeb ( 5 / 430 / 0 /1 ) 
 ↓ Arnautovic ( 2 / 111 / 0 / 1 ) 

 

Angriff

An Selbstvertrauen sollte es Lukas Hinterseer nicht mangeln. In den beiden Partien nach Montenegro, wo er lange Zeit mit einer Gehirnerschütterung spielte, schoss er jeweils das 1:0-Siegestor für den FC Ingolstadt.

Rubin Okotie ist bei 1860 München derzeit der einzige Hoffnungsschimmer. Inklusive Cup hat der Stürmer in dieser Saison schon elf Mal genetzt, zuletzt in der vorletzten Runde beim 3:0-Auswärtssieg in Bochum. Okotie lieferte bei seinem letzten Auftritt im Teamtrikot eine sehr gute Leistung ab, erzielte gegen Montenegro den einzigen Treffer und kam auch zu weiteren Chancen. 

Sydney-Legionär Marc Janko hatte in der 2. Runde der australischen A-League mit einem sensationellen Volley-Weitschusstor aus 40 Metern für Staunen gesorgt. Bereits gegen Moldawien machte Janko einen weitaus fitteren Eindruck als die Spiele zuvor, nur seine Rote Karte verhinderte einen weiteren Einsatz. 

Wieder dabei ist Aston Villa-Legionär Andreas Weimann. In der Premier League ist sein Klub nach Traumstart seit der vierten Runde sieglos, erzielte den ganzen Oktober lang kein Tor. Erst Anfang November beendete Weimann die Durststrecke mit seinem Treffer gegen Tottenham. Zu Punkten reichte es trotzdem nicht. Weimann hält bei drei Saisontoren und bestritt die letzten drei Partien von Beginn an. 

Fazit: Schwere Entscheidung für Koller. Setzt er weiterhin auf seinen bisherigen Stammstürmer Marc Janko oder honoriert er die gute Leistung Okoties mit einem Einsatz von Beginn an? Weimann wäre aufgrund seiner Schnelligkeit ebenfalls ein Kandidat an vorderster Front, hat es aber noch nicht geschafft, sich im Team einen hohen Stellenwert zu erarbeiten. Ein Einsatz in der Startelf ist für Lukas Hinterseer unrealistisch. Als Joker ist er aber sicher eine gute Alternative.

↑ Okotie ( 4 / 360 / 2 / 0 )
↑ Hinterseer ( 4 / 357 / 2 / 0 )

= Janko ( 4 / 339 / 1 / 0 )
= Weimann ( 4 / 253 / 1 / 0 )

 

Offene Fragen:
– Wer wird David Alaba ersetzen? Kavlak, Leitgeb oder Ilsanker – oder überrascht Koller wieder?
– Wer wird nach der Rückkehr von Janko erste Wahl im Angriff sein?

 

Auf Abruf

↑ Djuricin, Hosiner, Jantscher, Ivanschitz

=Gebauer, Stankovic, Dibon, Trimmel, Michael Liendl 

Thomas Gebauer (SV Ried, 0), Cican Stankovic (SV Grödig/0) – Christopher Dibon (Rapid Wien, 1/1), Christopher Trimmel (Union Berlin/GER, 3/0) – Andreas Ivanschitz (UD Levante/ESP, 69/12), Jakob Jantscher (FC Luzern/SUI, 16/1), Veli Kavlak (Besiktas Istanbul/TUR, 30/1), Michael Liendl (Fortuna Düsseldorf/GER, 1/0) – Philipp Hosiner (Stade Rennes/FRA, 5/2), Marco Djuricin (Sturm Graz, 0)

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(Jakob Penner)