Offensives Mittelfeld

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Das offensive Mittelfeld bietet derzeit die meisten Möglichkeiten an Spielern. Leistungsträger, Stammspieler und im Team gesetzt waren die letzten Jahre Marko Arnautovic, Zlatko Junuzovic und Martin Harnik. Arnautovic spielt seit letzter Saison für Stoke City und im Nationalteam bombastisch und ist momentan das Zugpferd im österreichischen Offensivspiel. Die meisten gefährlichen Aktionen laufen über ihn – eine Bank! Junuzovic hat auch deutlich mehr drauf, als er momentan zeigt. Mit Bremen befindet sich der 29-Jährige in einem Tief, was auch an seinem Selbstvertrauen nagt. Von seinen Qualitäten und davon, dass er sich aus seiner Unform wieder rausholt, sind wir dennoch überzeugt. Harnik wechselte von einem Bundesliga-Absteiger zum anderen und befindet sich mit Hannover 96 in guter Verfassung.

Hinter diesen drei Kräften ist Marcel Sabitzer der erste in der Hierarchie. Ihm dicht auf den Fersen ist Senkrechtstarter Alessandro Schöpf, der sich derzeit bei Schalke noch etwas schwer tut mit einem Fixplatz. Der 22-Jährige kommt aber regelmäßig zum Einsatz und durfte die letzten zwei Partien von Beginn weg starten. Die Zukunft gehört ihm, genauso wie dem gleichaltrigen Sabitzer. Heuer spielt der gebürtige Grazer mit RB Leipzig seine erste Saison in der deutschen Bundesliga und gehört dort auch zur Stammformation. Mit 24 Spielen und vier Toren gehört er im Team schon lange zur Standardgarnitur.

Daneben gibt es noch einige junge Spieler, die sich in der Offensive aufdrängen. Louis Schaub von Rapid gehört bereits zum Kader und hat schon sein Debüt fürs Nationalteam feiern können. Bei den Wienern ist der 21-Jährige Leistungsträger und das schon seit drei Jahren. Gute Chancen für die Zukunft dürfen sich auch Karim Onisiwo von Mainz 05, der Bremer Florian Kainz sowie Schaub-Teamkollege Philipp Schobesberger ausrechnen. Während Onisiwo und Kainz bereits ihr Debüt im ÖFB-Team feiern konnten, reichte es für Schobesberger nur zu einer Kadernominierung im letzten Jahr beim Auswärtssieg in Russland. Derzeit ist der Rechtsaußen am Knie verletzt und steigt voraussichtlich erst im nächsten Monat wieder ins Training ein. Onisiwo kommt gelegentlich in der Bundesliga zum Einsatz, während Kainz zuletzt nicht einmal mehr im Kader stand.

Für zwei Arrivierte hingegen wird der Weg zurück zum Nationalteam ein schwieriger. Guido Burgstaller ist zwar ein wichtiger Führungsspieler beim 1. FC Nürnberg, seit seinen Einsätzen beim Länderspieldoppel gegen Albanien und die Türkei im März dieses Jahres wurde der 27-Jährige jedoch nicht mehr einberufen. Auch Jakob Jantscher ist nach der EM in Frankreich aus dem Österreich-Kader rausgerutscht. Da der 23-fache Teamspieler in die Türkei zu Rizespor wechselte, wird es für ihn auch schwerer werden, im Fokus zu bleiben. Die aufdrängenden jüngeren Spieler werden Jantscher womöglich den Rang ablaufen.

 

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