Defensives Mittelfeld

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Im defensiven Mittelfeld hat das ÖFB-Team mit Julian Baumgartlinger und David Alaba zwei Fixstarter. Die letzten Jahre machten die beiden Deutschland-Legionäre ihre Sache äußerst gut. Baumgartlinger, der heuer als Mainzer Kapitän nach Leverkusen wechselte und derzeit zu wenig Einsatzminuten kommt, ist der Dauerläufer und Staubsauger im Mittelfeld. Alaba hingegen ist der spielerische und spielantreibende Part. Beim Bayern-Kicker tritt das Problem auf, dass er zwar im Nationalteam auf dieser Position eingespielt ist, aber bei seinem Klub immer in der Defensive eingesetzt wird. Zumeist als linker Verteidiger, weshalb im Moment auch Stimmen laut geworden sind, die Alaba nach vielen Jahren im Mittelfeld nun in der Defensive verlangen.

Ersatzmann Nummer eins der beiden ist derzeit Stefan Ilsanker, der sich mit dem RB Leipzig auf einem Hoch befindet und starke Leistungen bisher zeigt. Der 27-Jährige bringt auch die nötige Härte mit, die im Spiel gegen Serbien nach vielen verstecken Fouls auch notwendig war. Ein Kämpfer vor dem Herrn und integraler Bestandteil des Teams war bis letztes Jahr noch Veli Kavlak, doch seine hartnäckige Schulterverletzung lässt ihn einfach nicht in Ruhe. In gesundem Zustand ist der Besiktas-Kicker nicht wegzudenken vom Nationalteam. Bleibt also nur zu hoffen, dass sich der 27-Jährige wieder gesundheitlich erfängt und das Team als weitere Option etwas unberechenbarer macht.

Heißestes Eisen für die nächsten Jahre wird Florian Grillitsch von Werder Bremen sein. Der 21-Jährige hat sich bereits zum Stammspieler in der deutschen Bundesliga gemausert und wird in den kommenden Länderspielen mit hoher Wahrscheinlichkeit nominiert werden und auch sein Debüt wird nicht lange auf sich warten lassen. Grillitsch ist einer der interessantesten Spieler aus der kommenden Generation und steht wie Stefan Schwab von Rapid auf der Abrufliste. Schwab hat sich bei den Hütteldorfern zur Fixkraft im Mittelfeld und zum zweiten Kapitän hinter Steffen Hofmann gemausert. Eine weitere Alternative, vor allem in Bezug auf die Zukunft, ist auch Dominik Wydra vom VfL Bochum. Der Kapitän des U21-Nationalteams hat bereits letzte Saison mit Paderborn reichlich Erfahrung in der 2. deutschen Bundesliga sammeln können.

Yasin Pehlivan stand zwar letztes Jahr auf Abruf bereit und hat bereits 17 Spiele im Nationalteam absolviert. Doch in den letzten Jahren verschwand der frühere Rapidler in der Türkei etwas in der Versenkung. Auch sein Engagement bei Red Bull Salzburg ist bereits nach einer Saison wieder vorbei und Pehlivan derzeit vereinslos. Im Lager der ‚Bullen‘ aus Salzburg wartet aber mit Konrad Laimer bereits das nächste Talent, das in den nächsten Jahren den Schritt in die Nationalelf schaffen kann. Bei Salzburg hat sich der 19-Jährige bereits an die erste Mannschaft herangetastet, auch im U21-Nationalteam ist er derzeit Fixstarter. Momentan beeindruckt Laimer durch seine Unbekümmertheit und seinen großen Kampfgeist. Für sein Alter wirkt der gebürtige Salzburger schon sehr reif. Seine Zeit wird bei normalem Verlauf bestimmt kommen.

 

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