Innenverteidigung

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Das eigentliche Prunkstück des ÖFB-Teams bereitet momentan die größten Sorgen – die Defensive! Konnte man in der letzten EM-Qualifikation mit insgesamt fünf Gegentoren in zehn Spielen eine der besten Abwehrreihen Europas stellen, so kassierte man bisher sechs Treffer in nur drei Matches. Aber nicht nur die Statistik sagt das aus, auch die Zuordnung und Stabilität sind merklich verloren gegangen. Angriffe des Gegners wirken zumeist beunruhigend für die österreichische Defensive.

Das Stammduo in der Innenverteidigung, bestehend aus Aleksandar Dragovic und Martin Hinteregger, lässt die Souveränität aktuell vermissen. Es passieren Fehler, die man eigentlich nicht gewohnt ist. Dragovic hat es nach seinem Wechsel zu Leverkusen schwer dort Fuß zu fassen. Lediglich ein Match und eine weitere Halbzeit konnte er für Bayer bislang spielen. Das ist natürlich schlecht für das Selbstvertrauen und für die Spielpraxis. Hinteregger hat sich beim FC Augsburg zwar gut eingelebt und ist immer noch ein starker Verteidiger, doch lässt er in den entscheidenden Momenten ein wenig das Erbarmungslose vermissen, das ihn in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Auf diesem Niveau werden die kleinsten Fehler gnadenlos ausgenutzt. Diese sind nur der Ausdruck von fehlendem Selbstvertrauen und -verständnis.

Mit breiter Brust präsentiert sich derzeit Sebastian Prödl. Bei seinem Klub FC Watford ist er Stammkraft und auch gegen Serbien, als er für Dragovic eingewechselt wurde, merkte man, dass der gebürtige Grazer vor Selbstvertrauen nur so strotzt. Er ist ein gleichwertiger Ersatz des Stammduos. In der Hierarchie ganz unten steht Kevin Wimmer, der bei den Tottenham Hotspur momentan nicht einmal mehr dem Matchkader angehört. Im Team wurde Wimmer zuletzt als linker Außenverteidiger ausprobiert. Diese stellte ihn ob der geringen Erfahrung auf dieser Position sowohl offensiv als auch defensiv vor einigen Schwierigkeiten.

Michael Madl war bislang erster Ersatzspieler, sollte sich einer der vier Innenverteidiger verletzen. Letztes Jahr schaffte es der frühere Sturm-Kicker sogar zwei Mal in den Teamkader. Beim FC Fulham verlor der 28-Jährige erst in den letzten Wochen seinen Stammplatz. Auch in der Innenverteidigung drängen derzeit keine ernsthaften Alternativen nach. Auf Abruf nominierte Koller ansonsten nur noch Philipp Lienhart von der Real-Madrid-Reserve. Die Zukunft gehört dem 20-Jährigen, doch momentan fehlt ihm die nötige Erfahrung auf hohem Niveau.

Namen, die man aus der österreichischen Bundesliga nennen könnte, sind der mit Sturm Graz aufgeigende Lukas Spendlhofer sowie [Christoph_Schößwendter] vom SK Rapid. Spendlhofer ist mit seinen 23 Jahren noch sehr jung und zeigt mit seiner Vergangenheit bei Inter Mailand, dass Potential für höhere Aufgaben in ihm stecken muss. Schösswendter hat sich bei den Grün-Weißen gleich einen Stammplatz erkämpft. Der 28-Jährige kann mit seiner Größe und Kopfballstärke auftrumpfen. Mehr realistische Möglichkeiten bieten sich derzeit auch nicht an.

 

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