Seit kurzem ist es offiziell. Der Vatikan stellt erstmals in seiner Geschichte eine eigene Frauen-Fußballmannschaft. Ihr Debüt findet in Österreich statt.


Am 22. Juni trifft die Frauenmannschaft des Vatikan auf den FC Mariahilf in Wien. Der österreichische Landesligist, der an diesem Tag zudem sein Jubiläum feiert, blickt der Begegnung gespannt entgegen und der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, garantiert dem Kleinstaat, dass der FC Mariahilf ein seriöser und im Wohltätigkeitsbereich engagierter Verein sei. Geplant ist außerdem ein Rückspiel im Vatikan.

Die Frauenmannschaft des Vatikan wird vom römischen Trainer Gianfranco Guadagnoli trainiert und weist 25 Mitglieder auf. Kapitänin ist die aus Kamerun stammende Stürmerin Eugene Theuchgoue. Diese hat im Vatikan das Amt für Laien, Familie und Leben inne. Andere Mitglieder sind im Vatikan ansässigen Kinderkrankenhaus „Bambino Gesu“ tätig. Mittlerweile ist zudem jede 4. Person im Vatikan weiblich.

Die Fußballtradition reicht im Vatikan bis ins Jahr 1521 zurück. Damals bekleidete Papst Leo X. das Amt des Papstes. Das Spiel ähnelte allerdings eher der Sportart Rugby, als jener des Fußballs und fand im Belvedere-Hof statt. International gehört der Vatikan zu den wenigen Staaten, die nicht im Weltverband FIFA registriert sind.

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