Wie kürzlich bekannt wurde, haben die australischen Fußballspielerinnen das geschafft, wovon Frauen auf der ganzen Welt in den unterschiedlichsten Branchen träumen. In Zukunft sollen die Nationalteamspielerinnen bei der Bezahlung nämlich nicht mehr benachteiligt werden, sondern die selben Beträge wie die Kollegen der Herrenmannschaft zugesprochen bekommen.


Das sind historische Neuigkeiten, denn mit dieser Einigung sind die Australier Vorreiter – sie sind das erste Land überhaupt, dass diesen Schritt „gewagt“ hat. 

Nach monatelangen Verhandlungen hat man sich in den vergangenen Tagen nun endlich einigen können. Spielerinnen des Nationalteams sollen zukünftig im selben Ausmaß wie ihre männlichen Kollegen von den Werbeeinnahmen und Prämien des Verbandes profitieren. Diese Vereinbarung wurde nun zwischen dem nationalen Fußballverband FFA und den Vertretern der Frauen- und Männerauswahl getroffen. Zwar ist die Einigung vorerst bis 2023 befristet, doch wie John Didulica, Geschäftsfrüher der Spielergewerkschaft PFA, gegenüber der Presse schon richtig formulierte, ist es ein wunderbarer Schritt nach vorne. Mit diesem Deal gehen damit vorerst 24 Prozent der Verband-Einnahmen zu gleichen Teilen an die Spielerinnen (auch „Matildas“ genannt) und Spieler (auch „Socceroos“ genannt). Um ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen, hatten sich die Vertreter der Frauen- und Männerauswahl schon vor längerem auf die historisch einmalige Verteilung der Gelder geeinigt. 

In der Praxis sieht das zwar nicht ganz so gut aus, wie es in der Theorie klingt, denn die Preisgelder bei großen Veranstaltungen – wie zum Beispiel einer WM – unterscheiden sich natürlich trotzdem noch enorm, doch man darf nicht vergessen, dass Frauen im Fußball derzeit nur einen Bruchteil von dem verdienen, was ihre männlichen Kollegen einkassieren. Auf diese internationalen Prämien hat die FFA keinen Einfluss, hierfür müsste sich auf internationaler Ebene etwas ändern. 

 

 

 

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