Auf das Frauen-Nationalteam wartet am Freitag ein vorentscheidendes Spiel. Gegen Nordirland wird sich entscheiden, ob Österreich oder die Gegnerinnen von den britischen Inseln weiter von der erstmaligen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 träumen können.

Eine direkte Qualifikation für die Endrunde ist für beide Teams nicht mehr realistisch. Gruppenfavorit England gab sich bis jetzt keine Blöße und führt die Tabelle mit 18 Punkten aus sechs Spielen und einer Tordifferenz von 53:0 an. Es wird nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis die Gastgeberinnen der nächsten Europameisterschaft die Qualifikation für die kommende WM auch rechnerisch fixieren. 

Um Platz zwei und den damit verbundenen Einzug ins WM-Playoff kämpfen Österreich und Nordirland in einen bis dato knappen Rennen. Beide Teams haben jeweils vier Siege, ein Remis und eine Niederlage geholt und somit 13 Punkte auf dem Konto. Derzeit liegt das Frauen-Nationalteam durch die um einen Treffer bessere Tordifferenz auf dem zweiten Rang. Im Hinspiel in Belfast trennten sich die Teams im Oktober mit einem 2:2 Unentschieden. Die restlichen Mannschaften in Gruppe D (Luxemburg, Nordmazedonien und Lettland) spielen keine Rolle mehr im Rennen um die vorderen Tabellenplätze.

Das Spiel am Freitag in Wiener Neustadt hat also vorentscheidenden Charakter. Schafft es eine der beiden Mannschaften, einen Sieg einzufahren, würde man die Gegnerinnen um drei Punkte distanzieren und hätte, sollte es in der Endabrechnung noch irgendwie zu einer Punktegleichheit kommen, auch das direkte Duell für sich entschieden. 

Das Restprogramm der beiden Teams ist ebenfalls gleich. Sowohl Österreich als auch Nordirland haben noch ein Heimspiel gegen Tabellenführer England und die Rückspiele gegen die drei Nachzügler zu absolvieren. 

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