Für das Frauen-Nationalteam kommt es am Freitag im Rahmen der WM-Qualifikation zum Aufeinandertreffen mit Nordirland. Das Raiffeisen-Länderspiel in der Wiener Neustadt ERGO Arena hat im Hinblick auf eine mögliche erstmalige Teilnahme an einem FIFA Women’s World Cup wohl vorentscheidenden Charakter. Anpfiff ist um 20:30 Uhr, ORF Sport+ überträgt live.

Mit einem Sieg – aber auch mit einem 0:0 bzw. 1:1 – würde die ÖFB-Elf von Teamchefin Irene Fuhrmann (13 Punkte) das direkte Duell mit den punktgleichen Nordirinnen für sich entscheiden und den zweiten Platz in Qualifikationsgruppe D hinter Favorit England (18) vorerst absichern. Nur die Gruppenzweiten haben ab Oktober in einem mehrstufigen Playoff noch die Chance auf einen WM-Startplatz.

Nach dem 2:2-Remis im Hinspiel haben die Österreicherinnen (FIFA-21.) im insgesamt 200. Länderspiel noch eine Rechnung mit den Weltranglisten-46. offen. “Das Spiel ist von großer Bedeutung, wenn wir das WM-Playoff erreichen wollen. Ich bin überzeugt davon, dass wir am Freitag als Sieger vom Platz gehen“, so Fuhrmann.

Mit Sicherheit nicht mitwirken kann ÖFB-Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck, die ihre Covid-Infektion noch nicht überwunden hat und bislang nicht zum Team gestoßen ist. Carina Wenninger und Nicole Billa haben die medizinischen Checks bei ihren Klubs positiv absolviert und trainierten bereits wieder mit dem Frauen-Nationalteam. Auch die Anfang der Woche angeschlagenen Sarah Zadrazil und Julia Hickelsberger-Füller standen beim Abschlusstraining am Donnerstag auf dem Platz.

Trotz der ungewissen Personalsituation im Laufe der Trainingswoche in Bad Tatzmannsdorf haben sich die Österreicherinnen konzentriert und intensiv auf die Nordirinnen vorbreitet. “Wir haben uns wie immer nur auf das fokussiert, was wir beeinflussen können und sehr lösungsorientiert und mit viel positiver Energie versucht, mit der herausfordernden Situation umzugehen“, sagt Fuhrmann.

Für die Teamchefin liegen die Stärken der Gäste, die von Coach Kenny Shiels betreut werden, vor allem im Umschaltspiel. “Nordirland ist und bleibt ein unangenehmer Gegner, der eine sehr effiziente Spielweise an den Tag legt und vor allem von seinen Ballgewinnen und seinem schnellen Vertikalspiel lebt. Wir müssen daher auch in eigenem Ballbesitz an die Restvereidigung denken und müssen ihre Umschaltspielerinnen kontrollieren“, sagt Fuhrmann.

Stefanie Enzinger, die im Hinspiel für den späten Ausgleich sorgte, fügt hinzu: “Wenn wir an die Leistung anknüpfen, die wir in Belfast in der ersten Halbzeit gebracht haben, dann haben wir gute Chancen auf einen Sieg. Wir müssen effizienter vor dem Tor sein und die Chancen nutzen, die wir uns herausspielen. Wir sind perfekt vorbereitet.

Am Dienstag (19:00 Uhr) steht – ebenfalls in Wiener Neustadt – noch der zweite Teil des Heimspiel-Doppels auf dem Programm. Dann gastiert Schlusslicht Lettland in der ERGO Arena.

Günstige Ticketabos für beide Spiele zum Preis von maximal 19 Euro sind nach wie vor unter oefb.at/tickets verfügbar.

Quelle: ÖFB-Mediainfo

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