Österreich musste im vorletzten Spiel der EM-Qualifikation die ersten Gegentore und die erste Niederlage hinnehmen. Das Spiel in Frankreich endete mit einem 3:0 für die großen Favoriten. Das wichtigste Spiel wartet aber noch auf das Frauen-Nationalteam, am 1. Dezember endet die Qualifikation mit dem Heimspiel gegen Serbien, ein Sieg zum Abschluss könnte das direkte Ticket zur Endrunde nach England bedeuten.


Im Vergleich zum Heimspiel musste das Frauen Nationalteam auf Viktoria Schnaderbeck verzichten, die verletzungsbedingt absagen musste. Im Gegenzug war Laura Feiersinger nach ihrer Blessur wieder zurück im Kader und stand auf der Ersatzbank zur Verfügung.

Frankreich wirkte vom Anpfiff weg deutlich engagierter und zielstrebiger als beim letzten Auftritt vor einem Monat. Das Geschehen spielte sich gänzlich in der österreichischen Hälfte ab. Das Frauen Nationalteam zog sich weit zurück und versuchte mit zwei Abwehrketten abzusichern. Das ging leider nur bis zur 11. Minute gut, nach einem Eckball verschätze sich Manuela Zinsberger ein wenig und Renard köpfte zum 1:0 für Frankreich ein. Österreich versuchte zwar, ab und zu für Entlastung zu sorgen, konnte die wenigen Möglichkeiten dazu aber nicht sauber ausspielen. So war das 2:0 nur eine Frage der Zeit, Katoto beförderte nach etwa einer halben Stunde eine Flanke aus dem rechten Halbfeld per Kopf ins Tor. Mit diesem Ergebnis ging es auch zur Halbzeitpause in die Kabinen.

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Nach dem Wechsel versuchte Österreich, das Spiel aktiver zu gestalten und selbst mehr in die Offensive zu kommen. Frankreich blieb aber stets gefährlich und verpasste durch zwei Stangentreffer einen weiteren Torerfolg. In der 73. Minute gelang Katoto ihr zweites Tor an diesem Abend, nach einem Eckball, der über Umwege den Weg zur zweiten Stange fand, brachte sie den Ball nur mehr zum 3:0 über die Linie drücken. Frankreich schaltete nur merklich zurück, auch Österreich investierte nicht mehr alles, dass das Spiel verloren gehen würde war klar und das Endspiel gegen Serbien war sicher im Hinterkopf. In der Schlussphase landete der Ball noch einmal im Tor von Österreich, der Treffer wurde aber wegen Abseits aberkannt.

Schlussendlich kann man Österreich wenig vorwerfen, Frankreich war in diesem Spiel einfach ein zu starker Gegner. Mit dem 3:0 hielt das Frauen-Nationalteam den Schaden zumindest in Grenzen, falls es in der Endabrechnung um die EM-Teilnahme auf das Torverhältnis ankommen sollte. Am 1. Dezember ist Serbien zu Gast, mit einem Sieg zum Abschluss hat Österreich die Chance auf ein fixes Ticket für die Endrunde.

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