Fünf Tage nach dem Auftaktspiel der UEFA Women’s EURO 2022 gegen England geht es für das Frauen-Nationalteam mit der zweiten Partie in der Gruppe A weiter. Gegner in Southampton ist das Team aus Nordirland. Gespielt wird im St. Mary’s Stadium, ORF 1 überträgt ab 17 Uhr live, der Ankick erfolgt um 18 Uhr.

Gegen die “Lionesses” trat die ÖFB-Auswahl beherzt auf und musste sich letztlich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Jetzt wollen sich die Österreicherinnen für ihren Einsatz auch mit Punkten belohnen. “Ich möchte sehen, dass wir mit einer großen Überzeugung ins Spiel gehen und zeigen, dass wir das bessere Team sind”, sagt ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann. “Dazu benötigt es auf jeden Fall dieselbe Intensität wie gegen England.”

Sieg und Remis in der WM-Qualifikation

Die Nordirinnen sind dem Frauen-Nationalteam aus der jüngeren Vergangenheit bestens bekannt. In der aktuell laufenden WM-Qualifikation traf man vergangenen Herbst und im April bereits zweimal aufeinander. In Belfast brachte Barbara Dunst Österreich knapp vor dem Seitenwechsel in Führung, nach der Pause konnte Nordirland die Partie durch Lauren Wade und Demi Vance drehen. In der Nachspielzeit fixierte Stefanie Enzinger per Kopf noch das 2:2 und somit einen wichtigen Punkt. In Wr. Neustadt im April ließ sich das ÖFB-Team die drei Punkte daraufhin nicht nehmen. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte sorgte Carina Wenninger per Fersler nach einer Ecke für die Führung, die Nicole Billa und erneut Dunst ausbauen konnten. Nordirland kam in der Schlussphase nur noch zum Ehrentreffer durch Joely Andrews, so hieß es am Ende 3:1.

Fuhrmann warnt vor starkem nordirischen Kollektiv

“Nordirland verfügt über ein starkes Kollektiv, das bis zum Schluss alles investiert. Darauf müssen wir in den Zweikämpfen vorbereitet sein, gerade auch in den Duellen in der Luft”, analysiert Teamchefin Fuhrmann den bevorstehenden Gegner. Mit der richtigen Mentalität soll es letztlich gelingen, die ersten drei Punkte einzufahren: “Wir brauchen eine konzentrierte Leistung im Spiel mit dem Ball, damit wir dem Gegner keine Möglichkeiten im Umschaltspiel bieten. Nur dann kann es uns gelingen, das Spiel erfolgreich zu gestalten.” Personell muss die Teamchefin in Southampton auf die positiv auf Corona getestete Laura Wienroither verzichten. Ob die Außenverteidigerin für das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen in Brighton (15. Juli, 21 Uhr) wieder zur Verfügung stehen wird, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen.