Das Frauen-Nationalteam erledigte gegen Serbien mit einem 1:0 Heimsieg zwar die Hausaufgaben in der EM-Qualifikation, überzeugen konnte Österreich in diesem Spiel aber selten. Nach einer durchwachsenen Leistung mit vielen Fehlern und Ungenauigkeiten muss das Team von Irene Fuhrmann um die direkte Qualifikation für die UEFA Women’s Euro zittern und auf die Ergebnisse der anderen Partien warten – und das bis 2021.


Teamchefin Irene Fuhrmann vertraute gegen Serbien auf die selbe Anfangsformation wie gegen Frankreich. Österreich startete sehr nervös ins Spiel und hatte Glück, nach einem Stangenschuss nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Generell agierte das Frauen-Nationalteam ungewohnt schlampig, viele Pässe kamen nicht an die Frau oder wurden blind nach vorne geschlagen, was Serbien vor keine großen Probleme stellte. Umgekehrt hatte Österreich große Probleme mit den Gästen, vor allem die schnellen Vorstöße über die Seite sorgten für viel Gefahr. Dank einiger Paraden von Manuela Zinsberger ging es mit 0:0 in die Kabinen.

Die Teamchefin reagierte in der Halbzeit und brachte Katharina Naschenweng und Laura Feiersinger in die Partie, am Spiel änderte sich jedoch grundsätzlich wenig. Österreich agierte zwar etwas bestimmter als in der ersten Halbzeit, große Chancen gab es aber nicht. Serbien blieb weiter lästig und sorgte immer wieder für gefährliche Szenen. In der Schlussphase warf Österreich alles nach vorne, was zum Torerfolg führte. Sarah Zadrazil erkämpfte in der gegnerischen Hälfte den Ball und steckte auf Nicole Billa durch, die im fallen zum 1:0 traf. Österreich agierte nun mit dem Mut der Verzweiflung und kam einige Male in eine aussichtsreiche Position, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen.

Textabschnitt 2.

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