Das österreichische Nationalteam muss bei der EM 2021 im Viertelfinale die Segel streichen. Lina Magull und Alexandra Popp sorgten vor über 16.000 Zuschauern in Brentford für einen 2:0-Sieg der Deutschen.

Für Österreich gab es die erste Hiobsbotschaft schon vor dem Anpfiff. Kapitänin Viktoria Schnaderbeck bekam ihre Knieprobleme nicht in den Griff, für sie stand Marina Georgieva in der Startelf. Ansonsten begannen die gleichen Spielerinnen wie beim 1:0-Sieg gegen Norwegen am vergangenen Freitag. Die erste Hälfte startete ausgeglichen mit kleineren Chancen auf beiden Seiten, ehe Georgieva nach einem Eckball in der 13. Minute an die Stange köpfelte und damit die erste große Chance des Spiels vergab. Danach plätscherte das Spiel eine Zeit lang vor sich hin. In der 25. Minute verlor Carina Wenninger einen Zweikampf gegen Klara Bühl, diese bediente Lina Magull, die aus elf Metern zum 1:0 einschob und damit ihr zweites Turniertor markierte. Bis zur Pause hatte Deutschland das Spiel weitestgehend im Griff, mehr als ein Abschluss von Svenja Huth, den Manuela Zinsberger im kurzen Eck parierte, schaute aber nicht heraus.

Die zweite Halbzeit startete beinahe mit einer kalten Dusche für das österreichische Team, doch Giulia Gwinn traf nach wenigen Sekunden nur die Stange. Danach hatte Österreich gleich doppelt großes Pech, als zuerst Barbara Dunst in der 53. Minute einen Heber an die Latte setzte und Sarah Puntigam nur vier Minuten später an die Stange schoss. Danach neutralisierte das Spiel, ehe Klara Bühl zwei Chancen vergab. Zuerst scheiterte auch sie an der Latte und kurz darauf schob sie den Ball freistehend am Tor vorbei. In der 90. Minute sorgte Alexandra Popp für den Endstand, als Manuela Zinsberger sie anschoss und von ihr der Ball ins Tor sprang. 

Damit endet für die Österreicherinnen die Europameisterschaft im Viertelfinale, bei 2 Siegen und 2 Niederlagen und einem Torverhältnis von 3:3.

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