In Wiener Neustadt kam es zum Gipfeltreffen in Qualifikationsgruppe G zwischen Österreich und Frankreich. Mit einem 0:0 machte das Frauen Nationalteam einen wichtigen Schritt zur UEFA Womens Euro.


Die Rollen waren vor Spielbeginn klar verteilt und Frankreich zeigte auch, das man gewillt war die Favoritenrolle anzunehmen. Das Spiel fand hauptsächlich in der Hälfte von Österreich statt, Torfrau Manuela Zinsberger konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Nach etwa 30 Minuten konnte sich Österreich deutlich befreien und das Spiel offener gestalten. In dieser Phase konnte das Frauen-Nationalteam die erste große Chance verbuchen, Carina Wenninger zwang die französische Torfrau nach einem Eckball zu einer Parade. Vor der Pause riss Frankreich das Heft wieder deutlich an sich, Österreich musste ein paar brenzlige Situationen überstehen, brachte das 0:0 aber in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte weiter Frankreich das Geschehen, für die erste gefährliche Aktion sorgte aber die eingewechselte Jasmin Eder, die mit einem Freistoß nur knapp das Kreuzeck verfehlte. Frankreich war deutlich überlegen, Österreich konnte sich nur zeitweise befreien, wenn wurde es aber gefährlich, nach etwa 65 Minuten konnte die französische Torfrau einen starken Weitschuss von Nicole Billa nur mit Mühe übrr die Latte drehen. Die Gäste drückten immer weiter aufs Tempo, man merkte dem Favoriten deutlich den Ärger an, noch kein Tor erzielt zu haben. Auch der Zustand von Manuela Zinsberger sorgte für einige Sorgenfalten, die Torfrau verletzte sich bei einem Luftduell und musste mehrmals behandelt werden. Doch mit einer konsequenten Abwehrleistung und etwas Glück brachte Österreich das Remis über die Zeit.


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