Märchen gegen Dänemark zu Ende

Die Aufmerksamkeit vor dem Duell gegen Dänemark erreichte in Österreich neue Bestwerte. Es wurde medial sehr viel über diesen historischen Erfolg berichtet. So kurz stand man vor einem noch phänomenaleren Erfolg als er es ohnehin schon war. Die Chance bestand, zumal der Gegner in einem Testspiel vor der EURO schon mit 4:2 etwas vorgeführt wurde. Das Halbfinal-Duell stand aber wieder unter neuen Vorzeichen. Neue Bühne, neue Situation, neue Ausgangslage. Obwohl das ÖFB-Team nach den vorigen Strapazen nicht mehr so frisch wirkte, bekam es in der 13. Minute die Chance auf die Führung. Sarah Puntigam vergab jedoch den Handelfmeter.

Aber auch davon ließ sich die Truppe nicht beirren und kämpfte verbissen gegen die starken Däninnen. Die Favoritinnen hatten ihrerseits viele gute Chancen, konnten aber keine davon verwerten und scheiterten zudem oft an Schlussfrau Manuela Zinsberger oder einmal an der Latte. Und so ging es erneut ins Elfmeterschießen. An diesem Tag schien das Tor wie verhext zu sein. Alle drei Elfmeter durch Laura Feiersinger, Viktoria Pinther und Verena Aschauer wurden vergeben, während Dänemark drei von vier Elfmetern erfolgreich ausführte und damit zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte ein Finale bei einem Frauen-Großturnier erreichte. Für Österreich ging damit der Weg zu Ende, doch die Reise geht weiter.

 

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