Über Island zum Gruppensieg

Mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen die zwei stärkeren Teams aus der Gruppe hätte man nicht rechnen können. Dennoch durfte man sich auch im letzten Duell gegen Island keine Blöße geben, wollte man den Aufstieg ins Viertelfinale schaffen. Die Wikingerinnen hatten ihre Partien jeweils knapp mit nur einem Tor Unterschied verloren.

Aber das ÖFB-Team kam schon in der ersten Halbzeit gleich auf Schiene. Treffer von Sarah Zadrazil und Nina Burger brachten einen 2:0-Pausenstand herbei, der das Tor Richtung Viertelfinale weit aufstieß. Die Isländerinnen blieben ihrerseits weitestgehend ungefährlich und so machte ein weiteres Tor von Einwechselspielerin Stefanie Enzinger zum 3:0-Endstand alles klar. Die österreichischen Frauen durften jubeln, sie erreichten mit starken sieben Punkten das Viertelfinale der EM – und das als Gruppensieger. Wer hätte damit gerechnet? Damit fing die erste Welle der Euphorie an. Der Aufstieg war ein großer Erfolg und der weitere Verlauf der EM war nur mehr Zugabe, aber eine Zugabe, die es in sich hatte.

 

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