Überraschung gegen Favorit Frankreich

Mit diesem Erfolg im Rücken stieg natürlich auch das Selbstvertrauen. Man merkte während der EURO keine Spur von Nervosität. Alle Spielerinnen schienen höchst konzentriert zu sein und rackerten wie eine Einheit auf dem Feld. Keine Spielerin in diesem Team steht über der anderen, gewonnen wird gemeinsam, verloren wird gemeinsam. Die Freude konnte man in jedem Social-Media-Beitrag anmerken, den Fokus verlor man dabei aber zu keinem Zeitpunkt. Wie ein Uhrenwerk spulten die ÖFB-Damen alle Partien runter und machten es jedem Gegner unheimlich schwer.

Gegen Frankreich hätten sie im zweiten Spiel mit einem Sieg bereits vor dem letzten Spieltag in der Gruppe den Aufstieg klar machen können. Es wartete jedoch kein geringerer Gegner als der Weltranglisten-Dritte. Dementsprechend galten die österreichischen Damen auch als krasser Außenseiter gegen die “Equipe tricolore”. Doch auch in diesem Duell waren sie voll bei der Sache und eroberten am Ende ein mehr als beachtliches Remis gegen den Gruppenfavoriten. Lisa Makas brachte das Team in Hälfte eins nach 15 Minuten sogar in Führung, ehe die Französinnen nur wenige Minuten nach der Pause zum 1:1-Endstand ausglichen. Es sollte auch der einzige Gegentreffer Österreichs aus dem Spiel heraus bei der EM bleiben. Die Defensivleistung war also mehr als beachtlich, kein einziges Team kassierte so wenige Gegentore wie die Elf von Coach Dominik Thalhammer.

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