Im ersten Länderspiel 2021 traf das österreichische Frauen-Nationalteam im VisitMalta Women’s Tournament auf den Weltranglistenfünften aus Schweden. Dabei musste sich das Team von Irene Fuhrmann mit 1:6 geschlagen geben.


Im Auftaktspiel des Testspiel-Turniers waren verletzungsbedingt und aufgrund von Einreisebestimmungen nicht alle Teamspielerinnen mit an Bord. So durften die Legionärinnen, die in England aktiv sind, nicht einreisen, weshalb man auf Stammtorhüterin Manuela Zinsberger verzichten musste. Sie wurde von Jasmin Pal vertreten, die damit auch ihr Länderspieldebüt feierte.

Das letzte Aufeinandertreffen mit den Schwedinnen gab es im April 2019. Beim Abschiedsspiel von Rekordnationalteamspielerin Nina Burger unterlag man mit 0:2. Knapp zwei Jahre später mussten sich die Österreicherinnen leider erneut geschlagen geben.

Die Schwedinnen konnten in der 20. Spielminute nach einer Ecke mit 0:1 in Führung gehen. Linda Sembrant stand richtig und beförderte den Ball mit dem Kopf ins Netz. Keine fünf Minuten später glichen die Österreicherinnen, wiederum durch eine Ecke, aus. Diesmal stand Virginia Kirchberger goldrichtig.

🧤Erster Länderspieleinsatz für Jasmin Pal! Die Startaufstellung: __________ 🇦🇹 #AUTSWE 🇸🇪 | ⏰ 15h | 📺ORF Sport+ #GemeinsamÖsterreich 🦅💯

Gepostet von Das Frauen-Nationalteam am Freitag, 19. Februar 2021

 

Der Artikel wird unterhalb fortgesetzt.

Doch kurz vor der Halbzeit zeigten die Skandinavierinnen ihre ganze Klasse. Fridolina Rolfö (34.), Lina Hurtig (37.) und Filippa Angeldal (45.+1) stellten mit ihren Treffern auf den 1:4-Pausenstand. In der zweiten Hälfte markierte Rolfö ihren Doppelpack (56.) und Sofia Jakobsson sorgte mit ihrem Tor rund zehn Minuten vor dem Ende für den 1:6-Endstand (81.). Für die Debütantin Jasmine Pal gab es dafür ein kleines Erfolgserlebnis. In ihrem ersten Länderspiel parierte die Torhüterin vom SC Sand den Strafstoß von Nathalie Björn.

Nach dem Spiel zeigte sich Teamchefin Irene Fuhrmann selbstkritisch: „Fußball ist ein Ergebnissport, weshalb wir auf keinen Fall zufrieden sein können. Wir haben gewusst, dass mit den Schwedinnen ein sehr robuster, athletischer Gegner auf uns zukommt. Wir wollten jedoch nicht zu tief verteidigen. Am Ende des Tages sind wir klüger. Wir haben jedoch auch, was das Spiel mit dem Ball anbelangt, Fortschritte gemacht, auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt.“ Des Weiteren fügte die 40-Jährige an: „Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass wir uns bei defensiven Standards gegen solch einen Gegner deutlich steigern müssen.“

Das nächste Länderspiel für das Frauen-Nationalteam wartet am kommenden Dienstag. Dabei geht es im zweiten Spiel beim VisitMalta Women’s Tournament gegen die Slowakei.