Nina Burger hat im Juni Neulengbach verlassen. Nun wird die ÖFB-Rekordteamspielerin sportliche Leiterin bei der Vienna. Der Fokus liegt hier auf die sportliche Weiterentwicklung im Frauenfußball. Außerdem wird Burger als Spielerin auflaufen. Die blau-gelben spielen derzeit in der 2. Liga, waren aber bis zur Corona-Krise Tabellenführer. Durch den Liga-Abbruch bleibt die Vienna aber nächste Saison zweitklassig.


„Es ist der nächste konsequente Schritt in der sportlich-strategischen Entwicklung der Vienna, neben dem Herrenteam, auch im Frauenfußball neue Wege zu gehen und sich einen Profi wie Nina Burger dafür zu holen“, so Vienna-Präsident Kurt Svoboda in einer Aussendung.

Markus Katzer bleibt bei der Vienna Sportdirektor, Burger wird für die Kaderplanung und Budgetverantwortung sowie für die Leitung, Steuerung und Koordination des gesamten Frauen- und Mädchenfußballs zuständig sein. Die 32-Jährige sieht sich “in erster Linie als sportliche Leiterin, aber wenn es mich braucht, auch als Spielerin.“

„Das ist eine große Herausforderung, eine einmalige Chance. Mit dem Engagement bei der Vienna beginnt für mich ein neuer Abschnitt im Fußball. Ich bin für diese Chance sehr dankbar und möchte sie nutzen. Diese Position ist für mich eine gute Gelegenheit, um den Frauenfußball bei der Vienna, sowie den Frauenfußball in ganz Österreich, voranzubringen und weiterzuentwickeln“, so Burger auf der Vienna-Homepage.