Die ÖFB Frauen-Bundesliga bringt am 12. Spieltag einige Überraschungen. Der Tabellenzweite USC Landhaus verliert gegen den Tabellenvierten SV mantlik kainz Neulengbach. SK Sturm Graz kann den Floridsdorferinnen dadurch zwar noch nicht den Rang abschlagen, aber sie rücken dem zweiten Tabellenplatz auf zwei Punkte nahe. Der Aufsteiger FFC fairvesta Vorderland kämpft sich mit einem Sieg über den Union Kleinmünchen unter die besten Fünf und bestärkt damit abermals die eigene Qualität und gute Arbeit im Ländle. Der amtierende Meister aus St. Pölten lässt auch im ORF-Livespiel gegen SKV Altenmarkt nichts anbrennen und baut seinen Vorsprung auf zehn Zähler aus. 

 
SK Sturm Graz vs. FC Bergheim – 1:0 (0:0)

Der FC Bergheim konnte seine gute Leistung aus dem Frühjahr erneut lange unter Beweis stellen und machte es den Sturm Damen sehr schwer Punkte mitzunehmen. Erst in der 70. Minute konnte Besijana „Bei“ Pireci den 1:0-Siegestreffer erzielen. Die U19-Teamspielerin kehrte erst im Frühjahr nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) wieder zurück. Da der USC Landhaus in dieser Runde Punkte liegen ließ, rückt der SK Sturm Graz bis auf zwei Punkte an den Tabellenzweiten heran und hat in der nächsten Meisterschaftsrunde im direkten Duell die Chance die Floridsdorferinnen von dort zu verdrängen. 

 
SKN St. Pölten Frauen vs. SKV Altenmarkt – 4:0 (2:0)

Zwei Nachschüsse sorgten im ORF-Livespiel bereits nach zehn Minuten für die 2:0-Führung des amtierenden Meisters aus St. Pölten. Zunächst trug sich Julia Tabotta (2. Min.) mit einem Lattenpendler in die Schützenliste ein. Wenige Minuten später entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter nachdem Teamspielerin Stefanie Enzinger im Strafraum von Verteidigerin Sarabokova zu Fall gebracht wurde. Ihre Teamkollegin Jennifer Klein verwandelte den Strafstoß, der zunächst von der Altenmarkter Torfrau abgewehrt wurde, dann im Nachschuss (9. Min.). Der SKV Altenmarkt tat sich auch in der zweiten Halbzeit schwer richtig gefährlich zu werden. Die St. Pöltnerinnen waren zu dominant. Stefanie Enzinger konnte in der 56. Minuten von der halblinken Seite vor zahlreichen Zuschauern auf 3:0 stellen. Das Schlusslicht setze dann Bernadett Zagor mit ihrem Treffer gegen Ende der regulären Spielzeit (85. Minute). Aufgrund des Punktverlustes des USC Landhaus bauen die Wölfinnen ihren Vorsprung auf zehn Zähler aus. 

 

 
SV mantlik kainz Neulengbach vs. USC Landhaus – 3:2 (3:2)

Ein offener Schlagabtausch mit insgesamt 5 Toren in den ersten 45 Minuten ließ für die Zuschauer im Wienerwaldstadion keine Wünsche offen. Keine fünf Minuten dauerte es bis zum ersten Treffer: die Floridsdorferin Melanie Brunnthaler setzte sich nach einem Steilpass gegen zwei Gegenspielerinnen durch und konnte im Sturz den Ball noch im Netz versenken (4. Min.). Die Gastgeberinnen zeigten sich vom frühen Führungstreffer wenig beeindruckt, spielten mutig weiter und wurden nur wenig später belohnt. Urgestein Maria Gstöttner erzielt mit ihrem Ausgleich in der 10. Minute ihr 250 Bundesligator für den SV Neulengbach. Nun drehten die Waldviertlerinnen weiterhin auf. Die Floridsdorferinnen konnten einen Querpass von der linken Seite nicht verteidigen. Aldijana Masinovic netzte den rollenden Ball aus vollem Lauf zur Führung für den SV ein (18. Min.). Das Spiel schien nun gedreht zu sein, doch der USC gab sich nicht auf und konnte nach einem Eckball den Ausgleich durch Cornelia Sochor erzielen (30. Min.). Nun war die Ausgangssituation für beide Teams wieder hergestellt. Die U19-Teamspielerin Magdalena Bachler sorgte jedoch noch vor der Halbzeit für den alles entscheidenen Treffer. Erneut sah die USC-Abwehr  nicht gut aus. Nach einem Abstoß von Milena Zink fuhren die Heimischen einen Angriff in Überzahl, da der die Floridsdorferinnen nicht schnell genug umschalteten. Bachler fackelte nicht lange nach einem abgefälschten Ball und zog ab – 3:2 für Neulengbach in der 41. Minute. Die Waldviertlerinnen konnten das Ergebnis dank ihres Kampfgeistes über die Runden bringen und ringen somit dem Tabellenzweiten drei Punkte ab. 

 
FFC Vorderland vs. Union Kleinmünchen – 2:0 (1:0)

Der Tabellenfünfte aus Linz musste auswärts gegen den Tabellensechsten aus Vorarlberg ran. Die Linzerinnen erwischten dabei einen schlechten Tag und mussten eine Niederlage einstecken. Trainer Martin Hofer enttäuscht: „Wir haben unsere Pässe nicht sauber gespielt, waren als Kollektiv nicht gut genug und sind nie dazu gekommen, unsere Stärken auszuspielen.“ Eine einzige Torchance fanden die Linzerinnen vor, auf der anderen Seite musste die eigenen Torfrau jedoch zwei Mal in höchster Not retten. Vor der Halbzeit konnte Verena Müller jedoch unhaltbar einnetzen (40. Min.). Auch nach dem Seitenwechsel fand Kleinmünchen gegen die kompakten Vorarlbergerinnen nicht ins eigenen Spiel zu finden. In der Nachspielzeit kassierten die Gäste dann auch noch das 2:0 (Jasmin Grill; 90+3 Min.). Damit überholt der FFC Vorderland die Oberösterreicherinnen und rückt unter die besten Fünf vor. 

 

 FC Südburgenland vs. LUV Graz  – 2:1 (0:1)

Für den Abstiegskandidaten aus Graz war dieses Spiel vorentscheidend. Gegen den direkten Konkurrenten FC Südburgenland musste man unbedingt punkten, denn bereits vor der Partie hatte LUV Graz sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenvorletzten. Zunächst lief auch alles für die Grazerinnen. Lisa Neuhauser erzielte in der 15. Minute den Führungstreffer. Ab der 48. Minute stand der FC Südburgenland dann auch nur mehr zu Zehnt auf dem Platz nachdem Stefanie Lefèvre mit Rot vom Platz gestellt wurde. Sie hatte zuvor eine Torchance der Grazerinnen mit einem Foulspiel verhindert. Anscheinend tat man sich gegen die dezimierten Südburgenländerinnen schwerer, denn in der 64. Minute erzielte Thurner den Ausgleich. Und nur zehn Minuten später sollte sich das Spiel endgültig drehen nachdem dem FC Südburgenland ein Elfmeter zugesprochen wurde. Urgestein Susanna Koch verwandelte souverän und sicherte dem FC Südburgenland damit höchstwahrscheinlich den Klassenerhalt.  Der Tabellenletzte ist somit mit einem Neun-Punkte-Rückstand weit abgeschlagen. 

 

 

 

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