Die ÖFB Frauenbundesliga startete dieses Wochenende in die Saison 2017/18 und wir möchten euch ab sofort mit einem wöchentlichen Check über aktuellen Ergebnisse am Laufenden halten. Vorerst aber einmal eine kleine Einführung zur neuen Saison: Der haushohe Favorit SKN St. Pölten Frauen wurde mit Neuzugängen vom stark gebeutelten SV mantlik kainz Neulengbach geradezu überhäuft. Der Traditionsclub aus dem Wienerwald musste sogar die zweite Mannschaft auflösen und stellt daher diese Saison nur ein Team. Auch beim Rekordmeister USC Landhaus hat sich im Sommer dank der Kooperation mit FK Austria Wien wieder einiges getan. Besonders gespannt blickt man auch in den Westen Österreich, denn mit dem FFC fairvesta Vorderland steht erstmals seit 17 Jahren wieder ein Vorarlberger Verein in der Bundesliga. Und übrigens steht mit dem SK Sturm Graz dieses Jahr ein zweiter Champions League – Teilnehmer in den Startlöchern der Liga. Im Gegensatz zum Meister aus St. Pölten müssen die Grazerinnen jedoch zuerst die Qualifikation für die Königsliga spielen.  

 
SKV Altenmarkt vs. SK Sturm Graz – 0:0 (0:0)

Die Generalprobe für die Champions League Quali verlief für Teamspielerin Katharina Naschenweng und ihre Kolleginnen aus Graz alles andere als gewünscht. „Nach drei Riesenchancen in der ersten Spielhälfte und zwei Top-Torchancen in Hälfte zwei waren es leider zwei verlorene Punkte am heutigen Tag“, so Neo-Trainer Christian Lang vom SK Sturm Graz. Verletzungsbedingt musste dieser auf Abwehrchefin Stephanie Kovacs verzichten und auch der Abgang von Nationalteamspielerin Stefanie Enzinger zum Meister aus St. Pölten muss erst einmal verkraftet werden. Das Tor der Heimmannschaft hütete wieder einmal keine geringere als Teamtorfrau Jasmin Pfeiler. Morgen geht die Reise für die Grazerinnen nach Zypern zur Qualifikation für die Champions League. 

 
 
USC Landhaus vs. LUV Graz – 4:0 (0:0)

Neuzugang Jennifer Pöltl vom Serienmeister SKN erlöste die Wienerinnen in der zweiten Spielhälfte mit einem Doppelpack. Zwei weitere Treffer in der Endphase zeigen das Potential der Landhaus-Damen auf. Die Kooperation mit dem Bundesligisten FK Austria Wien haucht dem ältesten Frauenfußballverein Österreichs neues Leben ein: „Ohne die Austria würde das hier wohl nicht mehr so gehen“, sagt Vereinsgründer Gerhard Traxler. Die Fußballerinnen aus Floridsdorf wissen ihr Potential gut einzuschätzen und zählen sich zu Recht zu den Top 3 der Liga. „Wir sehen uns schon unter den Top 3, wenn nicht sogar am zweiten Platz“, so Stammspielerin Jelena Prvulovic. Und obendrein möchte man den Meister ärgern und so viele Punkte wie möglich abknöpfen. 

 
FFC fairvesta Vorderland vs. SKN St. Pölten Frauen – 0:5 (0:4)

Der Serienmeister ließ beim Bundesliga-Auftakt gegen den Aufsteiger aus Vorarlberg nichts anbrennen und führte bereits in der ersten Spielhälfte die Entscheidung herbei. Die fünf EM-Teilnehmerinnen Nadine Prohaska, Jasmin Eder, Stefanie Enzinger, Viktoria Pinther und Jennifer Klein aus St. Pölten kamen alle zum Einsatz. Pinther und Eder netzen sogar ein. Das Saisonziel lautet auch heuer wieder „Meister und Cupsieger“ sowie die zweite Hauptrunde der UEFA Women’s Champions League. Dafür verpflichtete man für die erste Mannschaft gleich neun Spielerinnen, der Großteil vom Konkurrenten Neulengbach.  


(Foto: SKN St. Pölten Frauen)
 
FC Bergheim vs. FC Südburgenland – 1:3 (1:1)

„Ziel ist auch in dieser Saison wieder der Klassenerhalt, wobei wir mit den Neuzugängen vermutlich offensiv stärker geworden sind“, so Funktionärin Kerstin Weber vom FC Südburgenland. Die neue Offensivpower scheint gut in Ostösterreich angekommen zu sein, denn zum Auftakt gewinnt man gegen den direkten Konkurrenten aus Salzburg. Der FC Bergheim schloss die letzte Saison auf dem 7. Tabellenplatz ab, zwei Plätze vor dem FC Südburgenland, der auf dem vorletzten Platz landete.  

 
Union Kleinmünchen vs. SV mantlik kainz Neulengbach – versch. 26.10.2017

Gleich vier Kleinmünchner Stammspielerinnen wurden ins U17-Nationalteam einberufen, daher einigten sich beide Vereine auf eine Spielverlegung. Der ehemalige Topklub aus dem Wienerwald wurde in der Vorbereitung auf die neue Saison vor große Herausforderungen gestellt. Zwei Sponsoren sind abgesprungen und zahlreiche Spielerinnen haben den SV Neulengbach verlassen. Eine B-Mannschaft kann man dieses Jahr nicht stellen und dennoch ist man beim Verein wieder guter Dinge, denn mit einer Unternehmensberatungsfirma aus Neulengbach hat man einen neuen Sponsor gefunden. 

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