Der neue Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic ist am Freitagmittag bei einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Der 48-Jährige hat einen Vertrag bis 2022 unterschrieben und will Rapid wieder sportlich nach oben führen. „Glaub nicht, dass Rapid da hingehört, wo sie jetzt sind. Für mich ist Rapid nach wie vor der größte und der beste Verein in Österreich. Sportlich gehört Rapid unter die ersten Drei“, sagt „Zoki“ bei seiner Antrittspressekonferenz. 


Barisic übernimmt bereits ab kommenden Montag den Posten als Geschäftsführer Sport. Mit dem scheidenden Sportdirektor Fredy Bickel wird es kommende Woche noch eine Übergabe und auch eine Verabschiedung geben, heißt es am Freitagmittag bei der Pressekonferenz im Allianz-Stadion. Für Barisic liegt der Fokus jetzt auf den letzten Spielen in der Bundesliga und auf dem Europa-League-Playoff. „Jetzt ist es wichtig, diese Saison erfolgreich zu Ende zu spielen. Es gibt ja noch die Möglichkeit, dass wir uns europäisch qualifizieren können.“

Die Freude über die Rückkehr ist beim 48-Jährigen natürlich groß. „Als es damals vor drei Jahren (als Rapid-Cheftrainer Anm.) zu Ende gegangen ist, war es mein Ziel wieder zu meinem Herzensclub zurück zu kehren. Ich bin mit Rapid verwurzelt – scheinbar ist es so, dass Rapid sowas wie ein Organ von mir ist.“

Ob als Spieler, Nachwuchs- oder Cheftrainer – Barisic hatte bei Rapid bereits sieben verschiedene Funktionen und kennt den Verein wie kaum ein anderer.  Der Sportdirektor-Posten ist aber wieder eine komplett neue Aufgabe. „Es ist eine andere Funktion in der ich tätig bin. Ich muss mich für neue Dinge öffnen und wissen, wie der Ist-Zustand ist. Ich muss mir in nächster Zeit einen Überblick verschaffen und alles analysieren, um eventuelle Entscheidungen zu treffen. Ich bin hier nicht zum Zaubern, sondern zum Arbeiten.“  Erfahrungen in diesem Bereich hat er jedenfalls schon als Cheftrainer gesammelt. „Ich habe sehr viel von den anderen Sportdirektoren lernen können“, so der 48-Jährige, der auch Talente aus dem Nachwuchs in die Kampfmannschaft einbauen möchte.

Barisic kündigt im Sommer aber auch einen Umbruch bei der Kaderplanung an. „Ich möchte jetzt nicht zu schnell ein Urteil abgeben. Bis jetzt ist schon sehr viel Vorarbeit von Fredy Bickel, der Scoutingabteilung und vom Trainerteam geleistet worden. Es wird aller Voraussicht nach etwas passieren – aber was und wie viel, kann ich jetzt noch nicht sagen.“ 
Eine Änderung wird es bereits jetzt geben. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Fredy Bickel, wird Barisic die Spiele nicht von der Trainerbank, sondern von der Tribüne aus verfolgen. 

Im ORF-Interview stärkt Barisic außerdem Rapids-Cheftrainer Didi Kühbauer den Rücken. „Ich sehe mich nicht als Chef, sondern als Partner vom Didi. Gottseidank ist er Cheftrainer – er ist der Richtige für Rapid.“  Ein großes Ziel ist neben der sportlichen Erfolge, auch der Zusammenhalt im Verein. „Das ist es, was Rapid schon immer ausgemacht hat. Dass man an einen Strang zieht und mit den Fans eine Einheit bildet. Das ist mein Ziel. Was strukturelle Änderungen angeht, da muss ich mir noch einen Überblick verschaffen.“

Laut Rapid-Präsident Michael Krammer war auch eine Doppelspitze mit Helmut Schulte und Zoki Barisic eine Option. „Schulte hat die Funktion der Doppelspitze kritisch gesehen. Bei vielen Diskussionen hat sich herausgestellt, dass wir nicht groß genug dafür sind. Wir können das mit Zoki besser, als mit einer Doppelspitze bewerkstelligen“, so Krammer.

Photo Credtis: Screenshot Rapid TV

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