Das Testspiel zwischen Rapid und dem 1. FC Nürnberg am Sonntagabend im Allianz Stadion war aus vielerlei Hinsicht spannend. Damir Canadi kehrte als neuer Nürnberg-Coach an seine alte Wirkungstätte zurück, Rapid-Coach Didi Kühbauer tüftelte in letzten Testspiel der Sommer-Vorbereitung an einem neuen System, bei den Nürnbergern standen zahlreiche ÖFB-Legionäre im Einsatz und die Fanfreundschaft zwischen Rapid und dem FCN sorgte für eine Top-Atmosphäre. 

Photo Credits: Screenshot Facebook 1. FC Nürnberg


Tolle Atmosphäre

Beide Fanszenen pflegen eine langjährige Freundschaft, die im Freundschaftsspiel am Sonntag in Wien einmal mehr unter Beweis gestellt wurde. Kein Gästesektor, beide Fanszenen im Block West, gemeinsame Fangesänge und Gänsehaut-Stimmung. 12.600 Zuschauer erlebten eine tolle und freundschaftliche Stimmung im Stadion.

Neues Rapid-System

Sportlich war Rapid noch nicht ganz sattelfest. Didi Kühbauer testet schon länger das neue 3-5-2-System bei Rapid – mit der Doppelspitze Aliou Badji und Philipp Schobesberger. Es zeigten sich aber vor allem in der ersten Halbzeit noch einige Baustellen bei Rapid. Unsicherheiten in der Defensive, dazu einige Ballverluste im Aufbauspiel und einige Missverständnisse bei Standardsituation. So gingen die Nürnberger durch ÖFB-Legionär Georg Margreitter in Führung, der einen Eckball per Kopf verwandelte. Die Rapidler glichen per Murg-Freistoß aber noch vor der Pause aus.

Nach dem Seitenwechsel haben die Hütteldorfer besser ins Spiel gefunden und die Partie noch mit 2:1 gewonnen. Christoph Knasmüllner erzielte nach Müldür-Stanglpass in der 80. Minute den Siegestreffer. Thomas Murg zeigte mit seinem sehenswerten Freistoß zum 1:1 einmal mehr, dass er noch im Sommer eine heiße Transferaktie werden könnte. Auch Neuzugang Thorsten Schick ließ immer wieder sein vielversprechendes Potential für die neue Saison aufblicken.

ÖFB-Legionäre unter Neo-Coach Damir Canadi im Einsatz

Nürnberg muss im vorletzten Testspiel der Sommer-Vorbereitung unter dem neuen Coach Damir Canadi eine Niederlage hinnehmen. Canadi wechselte ja im Sommer vom griechischen Erstiligsten Atromitos zum Bundesliga-Absteiger Nürnberg. Das Testspiel gegen seinen Ex-Verein Rapid war der Abschluss eines mehrtägigen Trainingslagers in Österreich. Die Mission Wiederaufstieg geht Canadi mit vielen Österreichern an, die bereits am Sonntagabend gegen Rapid im Einsatz waren. Neben Innenverteidiger Georg Margreitter, der den einzigen Treffer der Nürnberger erzielte, standen auch Lukas Jäger und Neuzugang Nikola Dovedan im Kader. Beide Mittelfeldspieler zeigten auch eine gute Leistung und haben gute Chancen auf einen Startplatz beim FCN. Zudem hat Nürnberg auch Goalie Andreas Lukse verpflichtet.

Mit dem Test können beide Teams zufrieden sein. Es zeigten sich offene Baustellen, beide Teams hatten aber auch gute Hälften. Nürnberg überzeugte in der ersten Halbzeit, Rapid in der Zweiten. Die Hütteldorfer starten bereits kommenden Sonntag mit dem Gastspiel in der ersten ÖFB-Cup-Runde bei Allerheiligen in die Saison, Nürnberg hat noch etwas Zeit bis zum ersten Pflichtspiel. Am 27. Juli steht die erste Runde in der 2. Bundesliga an – es wartet ein Gastspiel bei Dynamo Dresden. Davor gibt’s in Nürnberg noch ein Testspiel gegen PSG.

 

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