Die Saison 2019/20 wird nicht nur auf Grund der Corona-Krise in Erinnerung bleiben. Auch sportlich verläuft die Saison sehr spannend. Am 30. Spieltag fixierte Red Bull Salzburg den Meistertitel, ansonsten sind an den letzten beiden Spieltagen noch viele Entscheidungen offen


Drei Vereine kämpfen aktuell um die Ränge zwei bis vier. Rapid, der LASK und der WAC haben die Chance, die Saison als Vizemeister abzuschließen oder auch nur auf dem vierten Platz durchs Ziel zu gehen. Aktuell liegen die Hütteldorfer auf Kurs Richtung Platz zwei, haben aber in der vorletzten Runde den LASK zu Gast und müssen zum Abschluss nach Kärnten zum WAC. Mit einem Heimsieg gegen die Linzer fixiert Rapid den zweiten Platz und spielt kommende Saison in der UEFA Champions League-Qualifikation. Wobei man hier Abwarten muss, ob der LASK nicht noch weitere Punkte nach dem Punkte-Abzug zurückbekommt.  Verliert der WAC gegen Hartberg hat Rapid selbst bei einer Niederlage gegen den LASK zumindest schon den dritten Platz, und die damit verbundene Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League, sicher. Der LASK tritt wie erwähnt am nächsten Spieltag bei Rapid an und hat in der letzten Runde den Meister Salzburg zu Gast – ein strammes Restprogramm. Wolfsberg muss zunächst ein Spiel in Hartberg absolvieren, um was es dann in der letzten Partie gegen Rapid noch geht, hängt, neben dem eigenen Resultat, für die Kärntner auch vom Ergebnis bei Rapid-LASK ab. Und über allem schwebt natürlich noch der Einspruch der Linzer gegen den Punkteabzug.

Zwischen Hartberg und Sturm Graz geht es um Platz fünf und somit das Europa-League-Playoff. Hartberg hat mit vier Punkten Vorsprung auf Sturm die deutlich besseren Karten. In der vorletzten Runde haben beide Teams schwere Aufgaben vor der Brust, Hartberg empfängt den WAC und Sturm muss nach Salzburg. Am letzten Spieltag kommt es in Graz noch zum direkten Duell der beiden steirischen Teams.

Auch in der Qualifikationsgruppe sind noch einige Entscheidungen offen. Die Austria und Altach haben das Europa-League-Playoff schon fixiert. Doch wer diese Gruppe auf dem ersten Rang abschließt und somit im Playoff-Spiel Heimrecht genießt, ist noch offen. Aktuell liegen die Wiener zwei Punkte vor den Altachern. Am nächsten Spieltag kommt es in Vorarlberg zum direkten Duell der beiden Teams, zum Abschluss hat die Austria den SV Mattersburg zu Gast und Altach muss nach St. Pölten. 

Auch im Kampf um den Abstieg ist noch alles offen. St. Pölten hat mit vier Punkten Vorsprung aktuell die besten Karten und könnte im kommenden Spiel bei der Admira mit einem Sieg den Klassenerhalt fixieren. Auch Mattersburg könnte sich mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Tirol eine Runde vor Schluss aller Abstiegssorgen entledigen. Die Admira hat den Klassenerhalt auf alle Fälle bis zum letzten Spieltag in er eigenen Hand, egal wie die 31. Runde verläuft, mit einem Sieg zum Abschluss in Tirol bleiben die Südstädter in der Liga. Die WSG Tirol könnte mit einem Sieg bei Mattersburg mit den Burgenländern gleich ziehen und diese somit wieder tief in den Abstiegsstrudel ziehen. Bei einer Niederlage im Burgenland und einem gleichzeitigen Sieg der Admira beim SKN würde die WSG jedoch schon nach der nächsten Runde als Absteiger fest stehen.

Für jede Menge Spannung an den letzten beiden Spieltagen ist also sicher gesorgt.

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