Österreichische Bundesliga

Salzburg, Sturm, Rapid & Co. – Der Bundesliga-Rückblick 2017/18

6. Platz - Mattersburg

Für den SV Mattersburg verlief die tipico Bundesliga Saison 2017/18 durchaus erfolgreich. Nach 36 absolvierten Runden fanden sich die Burgenländer auf Tabellenplatz sechs wieder, womit man die Erwartungen definitiv übertraf und um nur fünf Punkte einen Startplatz für den Europacup verpasste.

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Überzeugende Leistung im Cup-Bewerb

Im ÖFB-Samsung-Cup zeigte die Mannschaft rund um Cheftrainer Gerald Baumgartner eine überzeugende Leistung. Für den gebürtigen Salzburger und seine Mannschaft war erst im Halbfinale Schluß. Gegen Meister FC Red Bull Salzburg bot man einen aufopferungsvollen Einsatz und hätte 30 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit sogar in Führung gehen müssen, wie die TV-Bilder im Nachhinein klarstellten. Nach einem Jano-Kopfball konnte Salzburg-Torhüter [spielerprofil spieler=“Cican Stankovic“] den Ball erst hinter der Torlinie abwehren. Nur wenige Minuten später hatte man abermals die Chance in Führung zu gehen, nachdem Schiedsrichter Manuel Schüttengruber nach einem Zweikampf zwischen Valon Berisha und Alois Höller auf den Punkt zeigte. RB-Leihgabe Smail Prevljak trat an und scheiterte an [spielerprofil spieler=“Cican Stankovic“], welcher sich im späteren Verlauf der Partie als Matchwinner erwies, nachdem er nach 120 gespielten Minuten im Elfmeterschießen zwei der drei Mattersburg-Elfmeter parieren und den Mozartstädtern den Final-Einzug sichern konnte.

Holpriger Start in eine erfolgreiche Saison

Der SV Mattersburg konnte die tipico Bundesliga Saison 2017/18, wie eingangs erwähnt, durchaus erfolgreich abschließen. Der Start verlief jedoch etwas holprig. An die guten Leistungen aus dem 2:2 im ersten Saisonspiel gegen den SK Rapid und dem 1:0-Heimsieg in Runde zwei gegen den WAC, konnten die Burgenländer nicht ganz anknüpfen. In den nächsten sieben Runden musste man insgesamt fünf Niederlagen hinnehmen. Damit lag man nach dem ersten Viertel der Saison mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zu diesem Zeitpunkt war nur der SKN St. Pölten schlechter. Der darauffolgende Herbst des SV Mattersburg lässt sich wohl am besten mit einer Achterbahnfahrt vergleichen – ein ständiges Auf und Ab. Man zeigte tolle Leistungen, auch gegen die „größeren Klubs“ wie Rapid, Sturm oder Salzburg. Konnte dies aber nie ins Ergebnis ummünzen und musste deshalb beileibe knappe Niederlagen hinnehmen.

Herausragendes Frühjahr

Für den SV Mattersburg ging es mit einem 5:1-Heimerfolg über den Wolfsberger AC in die Winterpause. In der darauffolgenden Vorbereitung auf die Frühjahres-Saison muss Cheftrainer Gerald Baumgartner an den richtigen Schrauben gedreht haben, denn das verlief sehr erfolgreich. Im ersten Saisonspiel nach der Pause konnte der spätere Vizemeister Sturm Graz mit einem 1:0 im Pappelstadion besiegt werden. Darauf folgten fünf Runden ohne Niederlage, womit man sich auf den sechsten Tabellenplatz hieven konnte. Nach neun Spielen ohne Niederlage setzte es gegen den LASK erst wieder die erste Niederlage.

Die restliche Saison ähnelte dann dem Herbst. Auf Siege folgten Niederlagen und umgekehrt. Schlussendlich konnte man Tabellenplatz sechs jedoch verteidigen und die Saison 2017/18 erfolgreich abschließen.

Ausblick auf die kommende Saison

SVM-Coach Gerald Baumgartner gibt auf der Homepage des SV Mattersburg eine Einschätzung für die kommende Spielzeit und die neue 12er-Liga wieder: „Es war schon eine gute Saison für uns. Wir waren knapp dran ins Cup-Finale zu kommen, haben bis kurz vor Ende der Meisterschaft noch Platz 5 im Visier gehabt. Das haben wir zwar leider nicht geschafft, deshalb gilt es nächstes Jahr den Fokus darauf zu richten, dass wir uns weiter nach oben orientieren und uns auch in allen Bereichen verbessern. Ich denke, wir sind ehrgeizig genug, um dies umzusetzen und wieder eine gute Saison zu absolvieren.“ 

Auf die Frage ob in der abgelaufenen Spielzeit möglicherweise zu viele Leistungsschwankungen zu erkennen waren: „Ich denke, so etwas trifft auf jede Mannschaft in Österreich zu. Immerhin spielen wir in der Bundesliga, der höchsten österreichischen Spielklasse. Da gibt es immer wieder gute und schlechtere Spiele. Im Sommer müssen wir uns wieder neu aufstellen und da ist es enorm wichtig, der neu zusammengestellten Mannschaft unser taktisches Konzept so rasch wie nur möglich zu verinnerlichen. Zwar wird sich am Prinzip nicht sehr viel ändern, aber trotzdem wird es Veränderungen im Kader geben, das ist ein ganz normaler Prozess.“

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Maximilian Werner

Maximilian WERNER
(Redaktion, Twitter-Betreuung)

Bei 12terMann seit: 07/2016

M: maximilian.werner@12termann.at
T: @maxii_werner

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