Verwirrung um Innenverteidiger Lukas Spendlhofer. Der Österreicher dementiert einen Wechsel zu AE Larisa, auch die diesbezügliche Vollzugsmeldung auf der vereinseigenen Homepage wurde vom Netz genommen, neuesten Informationen zufolge soll der Niederösterreicher aber vor der Vetragsauflösung stehen.


Gestern schien es so, als würde Spendlhofer nach Stefan Schwab, Emanuel Sakic und Patrick Salomon der vierte Österreicher sein, der im Sommer in die griechische Liga wechselt. Laut der Homepage des AE Larisa sei man sich mit dem Innenverteidiger bereits einig gewesen, ein Dreijahresverträge hätte unterschrieben werden sollen. Am Dienstag hätte Spendlhofer die obligatorischen medizinischen Tests absolviert. 

Doch nun kommt scheinbar alles anders – auf Instagram verlautbarte der 27-Jährige: “Ich bin nach wie vor beim SK Sturm unter Vertrag! Alles was in den Medien steht, entspricht nicht der Wahrheit. Fake News!”

Ganz so abstrus ist die Information über einen Wechsel jedoch nicht. Wie die Kleine Zeitung exklusiv berichtet, wird Spendlhofer heute von Geschäftsführer Sport eine Vertragsauflösung angeboten. Bereits am Freitag gab es ein ernstes Gespräch über die Zukunft des 27-Jährigen gegeben, eine Lösung wurde dabei jedoch nicht erzielt. „Ich hatte gehofft, dass es schnell geht, denn ich möchte einfach Klarheit haben, wie es mit mir weitergeht. Die ganze Situation ist für mich unbefriedigend. Jetzt warte ich auf eine Rückmeldung vom Klub“, wird Spendlhofer in der Kleinen Zeitung zitiert.

Spendlhofers Abgang dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein. So dürfte ein beiderseitiges Interesse an einer Trennung bestehen. Demnach würde der Innenverteidiger keine sportliche Rolle beim SK Sturm spielen und dem Verein würde wirtschaftlich geholfen, wenn man Spendlhofer, der zuletzt siebenstellig verdiente, von der Gehaltsliste bekäme.